Die Oberfläche besteht aus Fenstern innerhalb des Programmrahmens und kann völlig frei eingeteilt werden. Sehr viel kannst du schon mit nur einem Fenster machen. Weder Werkzeugleisten, Bedienpaletten noch irgendwelche Steuermodule für die Ansichten oder Zoomfunktionen sind dafür nötig. Das glaubst du nicht? Klicke hier und schau dir das kurze Video an. Das sollte dir einen Vorgeschmack geben und ist bei weitem noch nicht alles.
Abb. 1
Jedes Fenster hat in Blender seinen eigenen Header mit einer Reihe von Funktionen. Den Header kannst du wahlweise am Fenster oben oder unten platzieren bzw. auch ganz entfernen, wie ich das in obiger Abbildung gemacht habe. Die hervorgehobenen Funktionen (und ein paar mehr) habe ich im Beispiel-Video allein über die Tastatur bedient.
Abb. 2
Fenster sind, grob gesehen, nur Rahmen. Je nach Aufgabe stellst du in diesen Rahmen die verschiedenen Fenster-Typen ein. Die folgende Abbildung veranschaulicht das. Probier's einfach aus, indem du auf die großen hervorgehobenen Symbole klickst. Mit der Zeit kennst du die Pappenheimer dann alle und rufst die meisten einfach über die Tastatur auf. Das geht, selbst wenn dafür keine Kürzel angegeben sind.
Abb. 3
Das Fensterprinzip ist dir jetzt soweit klar. Nun willst du sicher wissen, wie du dir die ganze Sache einteilen kannst. Das ist einfach, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Zeig dazu mit der Maus auf eine der vorhandenen Fensterlinien und sie wird sich in einen Doppelpfeil verwandeln. Hast du den, dann mach einen Rechtsklick und es öffnen sich die Fensteroptionen.
Abb. 4
Split Area - heftet dir eine Teilungslinie an den Cursor. Diese kannst du frei bewegen und mit Linksklick an die gewünschte Stelle platzieren. Damit hast du das bereits vorhandene Fenster geteilt und stellst in einem deinen bevorzugten Type ein. Natürlich kannst du eine Fensterlinie auch anfassen und damit die Fenster vergrößern oder verkleinern.
Abb. 5
Das war bis jetzt die vertikale Fensterteilung von einer horizontalen Linie. Möchtest du eine horizontale Einteilung erstellen, musst du dir eine vertikale Linie suchen und dasselbe noch mal machen. Ob du vertikal oder horizontal teilen kannst, siehst du ja auch am Doppelpfeil.
Abb. 6
Möchtest du ein Fenster wieder in die Tonne drücken, dann wähle Join Area in den Fensteroptionen. Seit Version 2.41 ist das ein wenig leichter, denn du erhältst einen dicken Pfeil zur Fensterauswahl und kannst damit auf das zu schließende Fenster linksklicken. Du brauchst keine Angst zu haben, dass mit dem Schließen eines Fenster deine Arbeit verloren geht. Es sind nur Fenster! ;)
Abb. 7
Möchtest du einen Fensterheader ausblenden oder oben bzw. unten anordnen, dann mach am besten direkt einen Rechtsklick auf den jeweiligen Header des gewünschten Fensters und triff deine Auswahl.
Abb. 8
Ist ein Header einmal ausgeblendet, kannst du ihn nur über die entsprechende Fensterlinie wieder mit ADD Header einblenden. Beachte die Tatsache, dass die meisten Aktionen in Blender das Fenster betreffen, welches du mit der Maus als aktiv markierst (Mauszeiger befindet sich über Fenster). Zu diesen Aktionen gehören auch die Fensteroptionen, und es dürfte dir für den Anfang etwas Mühe bereiten, einen ausgeblendeten Header wieder herzustellen.
Abb. 9
Die Oberfläche ist hiermit grundsätzlich abgehakt. Dass du dir alle Einstellungen - auch ohne eine Datei zu speichern - sichern kannst, lass ich erst mal außen vor. Übe das hier durch, und es sitzt sehr schnell. Das Bedienkonzept insgesamt zu verstehen ist der nächste Schritt, und damit machen wir auch - weiter >>>
Einleitung
Die Oberfläche
Die Bedienung
Das 3DView Fenster
Die 3 Hauptachsen
Objekte markieren
Objekte transformieren I
Objekte transformieren II
Objekte transformieren III
Aufbau eines Modelles
Einfaches Modellieren
Materialgrundlagen
Texturen
Texturen & Colors Panel
Licht und Schatten
Licht und Layertechnik
Endlich Rendern
Rendern und abspeichern
Subsurf
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