Dazu gibts mehrere Möglichkeiten. Zuerst aber zeig ich dir, wie du einen Vergleich zweier Bilder rendern kannst. Das ist besonders praktisch, wenn du mal eben eine Kleinigkeit geändert hast und diese mit dem Vorgängerbild vergleichen willst. Das machen wir mit zwei einfachen Materialien für den Standardwürfel. Zum deutlich machen reicht das.
1. Erzeuge zwei Materialien. Ich hab eins auf Blau und das andere auf Rot gestellt. Render (F12) den Würfel mit einem der beiden Materialien und lass das Renderfenster unbedingt sichtbar offen! (Abb. 1)
2. Drücke STRG + J und du erhälst ein schwarzes Fenster. Es kann sein, dass evtl. noch alte Renderergebnisse nach dieser Aktion erscheinen, aber das macht nichts. Wichtig ist jetzt die Titelleiste des Renderfensters, denn dort sollte Blender:Render (spare) stehen. (Abb. 2)
3. Nun kannst du das Fenster schließen, aber auch offen lassen - egal. Wechsel einfach zurück zu Blender und geb dem Würfel das andere Material. Render erneut mit F12. Im Renderfenster sollte immernoch der Zusatz (spare) in der Titelleiste stehen, aber diesmal erscheint der Würfel mit dem anderen Material (Abb. 3).
4. Du hast jetzt zwei Bilder in den Renderbuffer gerendert. Einmal den blauen Würfel und einmal den roten. Und so kannst du die Bilder vergleichen: Drücke bei aktivem Renderfenster einfach Strg + J zum wechseln. So lassen sich kleine Änderungen schnell mal überprüfen. Cool wa?
5. Möchtest du eines der beiden Bilder mit anderen Renderoptionen oder sonstigen Veränderungen erneut rendern, dann wähle das gewünschte Fenster mit STRG + J aus, mach deine Veränderungen in Blender und render wieder mit F12. Im folgenden hatte ich mir das erste mit STRG + J eingestellt, aus Blau Grün gemacht und erneut gerendert. Der rote Würfel ist immernoch im Renderbuffer mit dem Zusatz (spare) in der Titelleiste (Abb. 4).
Ob es da jetzt Möglichkeiten von mehr als zwei Bilder gibt, kann ich im Moment nicht sagen. Du kannst jetzt die gerenderten zwei Bilder wie folgt abspeichern.
6. Wähle wieder mit STRG + J das jeweilige Fenster aus, welches du speichern möchtest und drücke STRG + F3. Du erhälst kurzzeitig im 3DView ein neues Fenster und zwar den File Browser. Richte dich nach der folgenden Abbildung und mit Save JPEG... schließt sich der FileBrowser automatisch (Abb. 5).
Bei der obigen Abbildung hast du als Vorgabe JPEG. Das gibt Blender nicht willkürlich vor. Die Software richtet sich nach den Einstellungen im folgenden Panel, welches du ebenfalls in den RenderButtons findest (F10). Wenn du da unter Format PNG einstellst, dann hast du das auch beim Speichern mit STRG + F3 (Abb. 6).
In den RenderButtons findest du noch paar mehr Panels. Das hat alles größtenteils mit Animationen zu tun und dazu komm ich später. Was vielleicht noch interessant wäre, ist im Output Panel die Ausrichtung des Renderfensters. Außerdem kannst du auch mit DispView im 3DView Fenster rendern. Dabei greift aber nicht die Sache mit dem Bildvergleich (Strg+J) und auch nicht das speichern des gerenderten Bildes. Also DispView dient wirklich nur als Vorschau (Abb. 7).
Einleitung
Die Oberfläche
Die Bedienung
Das 3DView Fenster
Die 3 Hauptachsen
Objekte markieren
Objekte transformieren I
Objekte transformieren II
Objekte transformieren III
Aufbau eines Modelles
Einfaches Modellieren
Materialgrundlagen
Texturen
Texturen & Colors Panel
Licht und Schatten
Licht und Layertechnik
Endlich Rendern
Rendern und abspeichern
Subsurf
Um zu kommentieren musst Du eingeloggt sein.