Auch wenn Banner nicht die gewünschten Klickraten bringen, sind sie als fester Bestandteil des Internets kaum mehr wegzudenken. Wir haben uns angesehen, wie Fireworks mit der Bannererstellung zurecht kommt. Und siehe da: das Bildbearbeitungsprogramm ist bestens gerüstet.
Bannerkunst ist vielseitig. Statische Banner bilden die Grundversorgung, Animation ist schon etwas anspruchsvoller, während Rich-Media und damit einhergehend (meist) Flash, die hohe Schule bilden. Fireworks soll uns helfen ein Banner im klassischen Format von 468*60 Pixel anzufertigen. Dazu werden erst mehrere Grafiken gebraucht, die dann zu einer Animation verschmelzen. Alle Grafiken müssen die selbe Größe aufweisen, anders geht es hier nicht. Öffnen Sie die erste Grafik in Fireworks und wechseln Sie zum Frames-Fenster, dem wichtigsten Werkzeug bei der Erstellung von Animationen (Abb. 1).
Um eine zweite Grafik, auch Szene genannt, in die spätere Animation einzufügen, muss ein neues Frame erstellt werden. Dies geschieht mit dem Klick auf einen Button unterhalb des Frames-Fensters. Der Screenshot illustriert das. Automatisch wird das neue Frame ausgewählt und das Vorschaufenster leer erstellt.Ziehen Sie einfach die zweite Grafik per Drag und Drop in das leere Fenster. Befinden sich zwei Szenen im Arbeitsfenster, wird das Steuerungsfenster aktiviert (Abb. 2).
ach dem Klicken auf das "Play"-Bildchen legt das Banner los, die Animation wird sichtbar. Sie wirkt etwas hektisch, weil die Frame-Verzögerung von Haus aus auf knappe 20 Milisekunden eingestellt ist. Arbeiten Sie mit Texten innerhalb des Banners, bedenken Sie bitte, dass der Websurfer genügend Zeit haben muss, um den Text zu lesen. Mit einem Doppelklick auf die Zahl im Frame-Fenster öffnet sich ein Fenster, in dem die Verzögerung eingestellt werden kann. Wir haben insgesamt 4 Szenen mit unterschiedliche Frame-Zeiten erstellt. Jetzt können das Banner exportieren. Öffnen Sie die Exportvorschau (über den Menüpunkt Datei -->Exportvorschau). In diesem Fenster befinden sich alle Funktionen, um das Banner noch vor dem Exportvorgang ein letztes Mal zu editieren. Als erstes muss das Dateiformat gewählt werden: Animiertes Gif. Um die Grafiken für die kürzeste Ladezeit zu optimieren, muss als Farbpalette "Angepasst" ausgewählt werden (Abb. 3).
Die Anzahl der Farben kann stufenweise herabgesetzt werden. So lange bis ein sichtbarer Qualitätsverlust auftritt, den man nicht mehr akzeptieren mag. Die Größe der Datei kann über das Exportvorschau-Fenster laufend kontrolliert werden(Abb. 4).
Über den Reiter "Animation" kann die Verzögerungszeit der einzelnen Frames eingestellt werden. Zur Kontrolle lässt sich die Animation im Vorschaufenster
abspielen. Sind die Zeiten korrekt, die beste Komprimierungsstufe gewählt und das Ergebnis zufriedenstellend, darf der den Export-Button betätigt werden. Gif abspeichern. Das wars (Abb. 5)
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