Wer immer wieder mal eine Softwarebox basteln muss weiß um die Arbeit die dahinter steckt. Besonders aufregend ist das - In Perspektive bringen. Man muss dies aber nicht jedesmal von neuem tun. Nachfolgendes Tutorial zeigt wie man es besser macht.
Softwareboxen sind in den Größen nicht genormt. Jeder Hersteller kann wie er möchte und deshalb ist dazu auch keine allgemeingültige Angabe möglich.
Wir brauchen für das Tutorial zwei Teile. Ein Frontteil und ein Seitenteil. Das Frontteil hat die Breite 150px und das Seitenteil die Breite 50px. Beide Teile haben dieselbe Höhe von 250px.
Front und Seitenteil erstellen und wie in Abbildung anordnen. Diese beiden Teile sind die Grundlage für alle weiteren Softwareboxen in dieser im Tutorial erstellten Perspektive.
Grafiksymbole erstellen. Das erste Symbol ist die Front und das zweite das Seitenteil. Und so gehts: Das Frontteil markieren und Menüpunkt: Modifizieren/Symbol/In Symbol konvertieren (Taste F8). Genauso mit dem Seitenteil verfahren. Am Ende sollte man zwei Symbole vom Typ Grafik in der Bibliothek haben.
Eine Hilfslinien etwa wie in folgender Abbildung setzen. Ich hab hier einfach ein kleines Hilfsrechteck 25x25px angesetzt und die Hilfslinie danach gezogen. Sie ist also 25 px von oben eingerückt. Diese Hilfslinie ist ganz nützlich für das Transformieren.
etzt erst folgt das - In Perspektive transformieren. Dadurch, das direkt die Symbole transformiert werden, entfällt das Transformieren des gesamten Aufdrucks von Front und Seitenteil. Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand. Man kann den Aufdruck Bequem in Draufsicht erstellen.
Und so gehts: Erst das Frontsymbol markieren und mit dem Neigungstool aus der Kategorie der Transformationswerkzeuge bis zur Hilfslinie transformieren. Danach auf die selbe Weise das Seitensymbol transformieren. Diese beiden Symbole sind danach fertig und werden selbst nicht mehr geändert! Alle Änderungen (Größe, Aufdruck) an der Rohbox erfolgen nur noch durch das Bearbeiten des Inhaltes der Symbole!
So sollte jetzt das erste Zwischenergebnis aussehen. Wir haben eine immer wieder verwendbare Rohbox in dieser Perspektive. Es braucht in Zukunft nur - wie in folgendem Schritt beschrieben - der Aufdruck eingefügt werden und fertig
Blankobox ist schon ganz nett, aber ohne Aufdruck fehlt irgendwas. Wer jetzt denkt der Aufdruck kommt auf die Symbole, liegt wie gesagt daneben. Der Aufdruck kommt in die Symbole. Doppelt klicken auf das entsprechende Symbol um dieses zu Bearbeiten bzw. über die Bibliothek (F11) gehen. Tip: Wer sich der - Nebeneinander - angeordneten Fenstertechnik bedient ist klar im Vorteil. Einfach den Inhalt in die Symbole einfügen und mit Klick in die Titelleiste des Hauptfensters wird dieses, ohne die Symbolfenster schließen zu müssen, automatisch aktualisiert.
Das wars im großen und ganzen. Werden andere Perspektiven verlangt dann ist das Prinzip trotzdem immer dasselbe. Von jeder Aufdruckseite jeweils ein Symbol machen und das Symbol direkt transformieren. Der Aufdruck selbst kommt dann in das jeweilige Symbol (Symbol Bearbeiten). So kann man sich ein paar Blanko-Perspektivische Vorlagen machen, in einer Bibliothek speichern und immer wieder verwenden. Es braucht ja nur der Inhalt ausgetauscht werden. Schnell und Schmerzlos macht man mit dieser Methode beliebig viele Boxen. Wer es nicht so drauf hat mit den Perspektiven - Vorlagen dazu gibt es im Web genügend. Einfach mal auf Seiten kucken wo man mit Software handelt oder selbst eine vorhandene Box fotografieren und nachziehen.
Tip: Wer es übertreibt mit der Transformation bekommt manchmal etwas verzerrte Teile (siehe Abbildung 8). Alles was verzerrt dargestellt wird kann man etwas in der Breite verringern, und es passt wieder.
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