Wir sind mitten im Winter. Dazu gehören natürlich auch Grafiken mit Schnee. Das Gimp Tutorial zeigt, wie man in ein paar Schritten eine verschneite Atmosphäre schaffen kann.
Aufgrund höherer GIMP Versionen ist dieses Tutorial veraltet.
Als Hintergrundfarbe habe ich ein dunkles Blau gewählt. In einer neuen Ebene ( "Horizontlinie" ) ein weisses Rechteck erzeugen - das wird der "Boden".
Um den Horizont etwas natürlicher aussehen zu lassen, habe ich den oberen Rand der Schneefläche mit einer Ebenenmaske weich ausgeblendet. Das ist besonders dann interessant, wenn statt des einfarbigen Hintergrundes ein Foto o.ä genutzt werden soll.
Damit die Objekte teilweise im Schnee versinken können, wird eine weitere Ebene ( "Objektlinie" ) nach der gleichen Methode erzeugt. Der obere Rand dieses weissen Rechteckes muß innerhalb des ersten liegen. Den Übergangsbereich der Ebenenmaske habe ich mit dem Schmierfinger etwas unruhig gestaltet. Bei der "Horizontlinie" habe ich nur zur Erläuterung die Deckkraft heruntergedreht - sie muß aber bei 100% bleiben.
Zwischen die beiden Schnee-Ebenen wird die Objektebene ("Text" ) angelegt. Da der Text etwas "eisig" aussehen soll, habe ich einen Blauton gewählt. Die Position sollte so gewählt werden, daß der untere Rand gerade hinter der "Objektlinie" verschwindet. Nach dem Verankern des Textes ( Rechtsklick->Ebene->Ebene verankern ) wird der Text ausgewählt (Rechtsklick->Ebene->Auswahl aus Alphakanal).
In einer neuen, transparenten Ebene die Auswahl mit einem Farbverlauf füllen. Die Werkzeugeinstellungen: Übergang VG->transparent, Farbverlauf: Formangepaßt, winklig. Als Vordergrundfarbe weiß wählen.
Wiederum in einer neuen Ebene mit einem weichen Pinsel den "Schnee" grob auf's Objekt tupfen. Um nicht in das Objekt selbst zu geraten, die Auswahl von Schritt 5 einfach invertieren ( Rechtsklick->Auswahl->Invertieren).
Die Auswahl deaktivieren (Rechtsklick->Auswahl->keine Auswahl). Mit dem IWarp-Werkzeug ( Rechtsklick->Filter->Verzerren->IWarp) die "Schneehäufchen" passend zurechtzupfen und schieben. Für Eis/Schneezapfen einen kleinen Radius wählen. Tip: Bei großflächigen Bildern oder längeren Texten abschnittweise vorgehen: eine Rechteckauswahl um einen kleineren Bereich ( zB einen Buchstaben ) ziehen und diese Auswahl mit dem IWarp-Werkzeug "bearbeiten", da ansonsten das ganze Bild im Kontrollfenster angezeigt wird, was uU unübersichtlich sein kann...
Mit dem Airbrush-Werkzeug und schwarzer Farbe etwas Schatten aufbringen.
Jetzt lassen wir es richtig schneien. In eine erste Ebene ( direkt über die Hintergrundebene ) kommt das "Hintergrundrauschen". Die Ebene wird zunächst komplett mit weiß gefüllt. Anschliessend wird mit dem "Gimpressionisten" (
Tab.-Reiter | Parameter |
Pinsel | Grad02, Relief: 0 |
Orientierung | Richtungen:1 |
Grösse | Grössen: 30, Min. Grösse: 2, Max. Grösse: 6, zufällig |
Plazierung | Zufällig, Strichdichte: 5 |
Allgemein | Am Rand verdunklen: 0, Hintergrund: transparent |
Mit ein paar dickeren Flocken im Vordergrund wird das Gestöber etwas plastischer. Erzeugt werden sie wie in Punkt 9 beschrieben, nur daß eine Pinselgröße von 15-20 und eine Dichte von 1 eingestellt werden müssen. Diese Ebene kommt ganz nach vorne
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