Um nicht lateinische Zeichen (z.B. kyrillische, chinesische, deutsche Sonderzeichen wie ä, etc.) in Domains zu ermöglichen, soll das Domain-System von ASCII auf Unicode umgestellt werden.
Zwei israelische Studenten machen allerdings nun auf ein großes Sicherheitsproblem bei diesen Domains aufmerksam: Durch die Einführung der neuen Domains werden Fake-Domains ermöglicht.
Ein Beispiel sei die Domain microsoft.com. Sie enthält die kyrillischen Buchstaben "c" und "O", die von ihren lateinischen Gegenstücken kaum zu unterscheiden sind. So lassen sich durch Links im Internet, Surfer mit Leichtigkeit auf eine falsche Seite locken. Ist diese Seite auch noch fast identisch mit der Originalseite kann man hier zum Beispiel an geheime Daten von Usern kommen (z.B. durch einen Login-Bereich), der glaubt auf der richtigen Seite zu seien.
Auch jetzt sind solche Domains schon durch die Verwechslung des großen "I" mit dem kleinen "l" oder durch die Verwechslung von "O" und Null möglich.
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