Am Montagabend ist der Ex-Hacker und Ex-Internet-Millionär Kim Schmitz zu 20 Monaten auf Bewährung und 100.000 Euro Geldstrafe von einem Münchner Gericht verurteilt worden.
Schmitz wurde, als erster Deutscher in einem solchen Fall, wegen Insider-Handels mit Aktien in elf Fällen verurteilt.
Schmitz hatte 1,15 Mio. Euro in den kurz vor dem Konkurs stehenden Internet-Shop "letsbuyit.com" investiert und damit nach einer Pflichtmeldung des Unternehmens über diese Investition den Aktienkurs nach oben getrieben. Kurz vorher hatte Schmitz allerdings Aktien des Unternehmens im Wert von 375.000 Euro gekauft, welche er kurz nach der Meldung mit über einer Million Euro Gewinn wieder verkaufte.
Das Gericht sah damit den Insider-Handel als erwiesen. Schmitz dagegen rechtfertigte sich damit, dass er sich dem Vergehen zum Zeitpunkt der Tat nicht bewusst gewesen sei.
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