Prof. Dr.-Ing. Sigram Schindler, dem Vorstandsvorsitzendem der TELES AG und Mutter des Webhosters Strato, gab gestern bekannt, dass man mit momentan 30 Millionen Euro Barvermögen eventuell Teile des insolventen Dienstleisters und Strato-Technikers KPNQwest (<a href="http://www.4websites.de/news/artikel/434" target="_blank">wir berichteten</a>) kaufen könnte.

Über diese Meldung zeigten sich viele Strato-Kunden verärgert. Wie das Verbraucher-Portal IG4 in einer Pressemeldung bekannt gibt, hätten sich viele Kunden eine Investition des Geldes in die eigene Technik schon viel eher gewünscht. Denn die Technik von Strato hinkte schon seit langem der Konkurrenz hinterher und das Unternehmen machte sich mit Negativ-Schlagzeilen über Serverausfälle einen Namen.

Auch wurde der angebotene "Mini-E-Shop" noch immer nicht auf den Euro umgestellt, die MySQL-Datenbanken laufen noch immer instabil und der Wunsch vieler Strato-Kunden nach Subdomains, welche bei der Konkurrenz zum Standard gehörten, wurde auch noch nicht erfüllt.

Auch sorgen sich viele Kunden um die Zukunft ihrer Webseiten, da den angeblichen Vorsorge-Plänen im Falle einer Abschaltung des Technik-Partners KPNQwest wenig Glauben geschenkt wird.