Der Wirtschaftsausschuss des US-Senats hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, laut dem das Versenden von SPAM-Mails (unerwünschte Werbebotschaften per E-Mail) in Zukunft strafrechtlich verfolgt werden soll. Man sieht pro versandter E-Mail ein Bußgeld in Höhe von 10 US-Dollar vor, bei einer Höchststrafe von 500 Dollar. Zudem soll jede versandte Werbebotschaft eine funktionierende Antworts-Adresse haben, damit sich die Empfänger beschweren können.

Gerade in letzter Zeit wurde auch Deutschland von gigantischen SPAM-Wellen überrollt. Für Geschädigte empfiehlt es sich, sich an den Hoster der beworbenen Internetseiten zu wenden. "Sobald wir von einem solchen Fall erfahren, erfolgt zunächst eine Warnung mit Hinweis auf die AGB. Bei einem weiteren Vorfall erfolgt sofort eine Sperrung des betreffenden Accounts. In extremen Fällen (beispielsweise bei einer Auflage von 10.000 Mails) wird der Account auch ohne Warnung gesperrt.", so Pressesprecherin Nicole Braun von der
1&1 Internet AG gegenüber der IG4.