Eindeutig die Kunden![]()
Hallo!
Ja, das würde mich interessieren..welche Nachteile hat dieser Beruf..
Wie sind eure Erfahrungen?
Danke und liebe Grüße,
Bessy
Eindeutig die Kunden![]()
Je größer der Deppenfaktor, desto gigantischer das Bescheidwissergefühl
-Dieter Nuhr
Sorry du..
Ich habe dich nicht verstanden..wie meinst du das?
Bessy
Man kann sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.
Ständig neue Designs, neue Techniken für die Anzeige und Darstellung, unterschiedliche Browser die machen was sie wollen.
Naja das tägliche Überleden nicht zu vergessen. Studenten mit Dumpingpreisen. Oder schlecht ausgehandelte Verträge - nur das man den Auftrag bekommt.
SciptKiddis die ständig alle Formulare attackieren müssen. Da ist man wieder bei - auf dem laufendem sein. Sicherheitsaspekte...
Copyright und Lizencen.
Bei jedem kleinen Bildchen das man irgendwoher bezieht, zittern müssen auf Unsummen verklagt zu werden.
Naja noch Interesse?![]()
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Es macht aber auch Spaß, genau wie es Spaß macht all diese Klippen zu umschiffen...
Grüsse zulujaner
Ich würd auch die "Einstiegszeit" anmerken. Man kann nicht von heute auf morgen, auch nicht in einem Jahr sämtliche, notwendigen Kenntnisse erlernen, die erforderlich sind. An der Kasse arbeiten geht da viel, viel schneller.![]()
Das es Kunden gibt die viel wollen aber wenig bezahlen wollen.
Unbedarfte sehen halt selten das es Arbeit, Leidenschaft etc. kostet
und greifen gern auf künstigere, miserabele Dienstleister zurück.
Macht nix, Dummheit wird bestraft.
Weiterbildung, auch autodidaktisch, empfinde ich nicht als Nachteil.
Zum großen Teil passiert das fast automatisch.
Hmmm, alles was hier so geschrieben wurde passt grob und grundsätzlich auf jede Art von Selbständigkeit.
Muss man als Webdesigner immer selbständig sein?
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Ja schon, aber gibt es den Beruf Webdesigner - ist das überhaupt ein Beruf? - auch in einem Angestelltenverhältnis?
Lässt sich also die oben gestellte Frage rein im Hinblick auf die anfallenden Tätigkeiten des Berufsbildes beantworten?
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Der Begrifflichkeit "Webdesigner" wegen ein kurzer Auszug aus dem sehr empfehlenswerten Buch "Modernes Webdesign" von Manuela Hoffmannn:
Das trifft schön formuliert den Kern und damit sämtliche verbundene Auswirkungen des Umstandes, selbständiger Designer zu sein. (Nicht speziell nur Webdesign, hier aber des Trends wegen um so mehr).Webdesign, was ist das eigentlich?
Designer, Grafik-Designer, Interface-Designer, Screen-Designer, Gestalter, Entwickler, Webentwickler, Webdesigner, Webdeveloper, Webworker, Webmaster, Frontend-Entwickler, Backend-Entwickler oder Multimedia-Produce: Was sind Sie denn nun?
Viele Menschen die Internetseiten gestalten, verwenden die Begriffe "Webdesign" und "Webdesigner" nur ungern. Vorbei sind die Zeiten, da man einen akademischen Abschluss brauchte, um sich Designer nennen zu dürfen. Frei nach dem Motto "Das kann jeder ..." werden heute Webseiten ins Netz gestellt werden.
Das kommt daher, dass Laien (Auftraggeber) die Leistung anhand des Umfangs des Quelltextes messen. Sie schauen drauf und denken sich "Für das bisschen Text soll ich jetzt xxx Euro zahlen??". Sie sehen nicht, dass sie nicht den Text kaufen, sondern das Know-how des Entwicklers, das über Jahre hinweg aufgebaut wurde, der dieses bisschen Text erst ans Laufen bringt.
On Topic
Der schlechte Ruf der Branche.
Es gibt so viele Schwarze Schafe da draussen, weil die denken, dass sie sich mal eben mit Dreamweaver (oder anderen WYSIWYG Editoren) eine Seite zusammenklicken können und dann sofort die Idee haben "Hey, wieso verkaufe ich eigentlich keine Webseiten?! Peterchen war Gipser, hat DW entdeckt und verkauft jetzt als Webdesigner Internetseiten; das kann ich auch!". Individuelle Kundenwünsche bleiben außen vor, weil man die ja nicht zusammenklicken kann.
Der Kunde kann nur selten gute von schlechter Arbeit unterschieden. Manche Bereiche des Know-how kommen erst später zum tragen (z.B. wie gut eine Seite SuMa optimiert wurde), wenn die Übergabe der Seite schon lange abgewickelt ist.
Nervige Kunden.
Nahezu jeder Auftraggeber versucht einem zu erklären, wie man dies oder jenes auf einer Webseite umsetzen sollte, auch wenn Null Fachwissen vorhanden ist.![]()
#.Viele Grüße - Andreas
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Am besten kommen dann die Kommentare:
oderDer Bekannte vom Bekannte, der kann das auch, der sagt ...
oder, oder, oderIch hab mich mal schlau gemacht, ...
ps.:
Nicht die gleiche Branche,
aber Diskussionen warum ein RJ45 nicht in eine 6P4CBuchse passt(Der Bekannte ist doch Ingenieur, der sagt...) sind ähnlich.
schöne Diskussion
Naja, eigentlich ein ziemlich negativer Thread, doch ich denke hier gibts viele, die mit Leib und Seele dabei sind und den Job gerne machen(ich zum Beispiel)... Musste mal gesagt sein.
Trotz allem die negativen Sachen - also back to topic:
- Backups (auch wenn man noch so viel darin investiert - irgendwas fehlt im Fall der Fälle doch wieder)
- Kurzlebigkeit des Internets. 1 Jahr kann irgendwie nicht mit einem Jahr "in echt" verglichen werden
- Kunden... und deren Wünsche/Vorstellungen. Auch die schon angesprochene nicht vorhandene Wertschätzung der Arbeit. Wobei das schon besser ist als früher.
- Der leider relative schlechte Ruf eines Webdesigners.
- Browser. Egal welcher. Machen doch eh nur was sie wollen.
- Abmahnterror (!)
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