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Thema: Eure Meinung: Finanzkompass der HMI seriös oder Datenklau?

  1. #1
    TP-Senior
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    Eure Meinung: Finanzkompass der HMI seriös oder Datenklau?

    Hallo zusammen,

    irgendwie hats wieder ein Vertreter geschafft mich quasi breit zu labern. Allerdings ist noch nichts passiert. In puncto Rente habe ich bereits vorgesorgt, aber er steht wie so oft die Frage im Raum: Reichts denn?

    Der gute Mann möchte nun über den Finanzkompass eine Art Gutachten erstellen, ob meine Vorsorge ausreichend ist. Dazu muss ich aber sämtliche bestehende Veträge mitbringen. Da schlagen eigentlich schon die Alarmglocken - heißt sowas nicht auch Industriespionage? Der rattert meine Policen durch und wahrscheinlich nutzt die HMI dieses Wissen zur "Optimierung" ihrer Angebote.

    Ich glaube auch nicht, dass die HMI ein unabhängiges Gutachten erstellen kann, wenn sie in direkter Konkurrenz steht und das ganze auch nichts kostet. Daten sind halt wertvoll und da kann man sowas schon mal kostenlos anbieten, oder wie sehe ich das ...

    Was meint Ihr?
    Kann das seriös sein oder ist das nur ein Trick, um Produkte an den Mann zu bringen? Eigentlich bin ich im Begriff die Geschichte platzen zu lassen.
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  2. #2
    TP-Greis
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    Strukturvertriebler verticken i.d.R. nur die Produkte, die ihnen am meisten Provision bringen, was dann die Produkte sind, die am wenigsten für den Kunden geeignet sind, da zu teuer. Blas das ganze am besten ab und schick den Kerl zum Teufel.
    Etwas Sinnvolles wird da jedenfalls nicht bei herauskommen.

    Gruß
    Sven
    Lieber sich das Hirn verrenken, als dem Finanzamt was zu schenken
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  3. #3
    TP-Insider Avatar von fitheach
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    um dich sinnvoll zu beraten brauch er selbstverständlich die Info, was du schon hast und zu welchen bedingungen...

    Allerdings sagt das immer noch nichts über die Qualität der Beratung aus!

  4. #4
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    Allerdings sagt das immer noch nichts über die Qualität der Beratung aus!
    das sagt schon der Begriff HMI aus - ist halt ein Strukturvertrieb wie jeder andere auch.

    Am Ende wird eine BU in Kombi mit einer Lebensversicherung herauskommen oder eine fondsgebundene Lebensversicherung. Insgesamt also Produkte, die die Welt nicht braucht.

    Gruß
    Sven
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  5. #5
    TP-Senior
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    OK, gut - dann sage ich der Flitzpiepe ab. Habe da auch ehrlich gesagt keine Lust wieder mich vollquatschen zu lassen. Ich bin nach wie vor der Meinung, das eine Sparanlage mit höherer Summe effektiver ist, als Anwachssparen in jeder Form. Zumindest wenn man Adam Ries Glauben schenken darf ;-)
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  6. #6
    TP-Greis
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    das kann man so pauschal nicht sagen.

    Die Frage ist was vorhanden ist und was man damit machen will bzw. wie sich muss die Anlage sein. Wenn ich das Geld in 2 Jahren brauche werde ich das Geld nicht in Aktien anlegen, da dafür das Risiko einfach zu hoch ist über den Zeitraum Verluste zu erleiden. Kann ich auf das Geld 10 Jahre verzichten, dann mindert sich das Risiko eines Verlustes bei Aktien, welche langfristig höhere Renditen versprechen als Spareinlagen.

    Habe ich nichts und ich will für etwas ansparen kommt wieder die gleiche Frage. Wie risikoreich darf das Ansparen erfolgen. Spare ich für etwas kurzfristiges an (z.B. ein neues Auto), so kann ich wieder nicht in Aktien gehen aus den oben genannten Gründen.

    Die Erfahrung zeigt einfach nur, dass 90 % aller Menschen die eigene Leidensfähigkeit (Risikobereitschaft) eindeutig überschätzen. Solange die Kurse nach oben gehen ist die Welt in Ordnung und sobald der kleinste Einbrauch kommt ist der Bankverkäufer dran schuld. Letzteres wird sicherlich auch der Fall sein, aber man wurde ja nicht gezwungen die Unterschrift unter den Kaufauftrag zu setzen. Dabei ist die eigene Risikoeinschätzung in meinen Augen der wichtigste Punkt bei der/dem Vermögensanlage/-aufbau.

    Gruß
    Sven
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  7. #7
    TP-Senior
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    Mein Geld ist mir zu schade, um das zu verzocken - ganz ehrlich! Ich kann mich entsinnen, dass ich genau vor 3 Jahren zu meinem Bankberater meinte "Nein, ich nehme die normale Sparanlage, nicht das andere da ..." - ein Jahr später sollte ich Recht behalten!

    Aber ob Fond oder konventionelle Sparanlage. Fakt ist doch, dass auf die Art ein großer eingezahlter Betrag mehr Rendite bringt, als ein Zuwachssparen über sich anhäufende Beträge, wie es zB bei Versicherungen passiert. Das hat nun mal die Prozentrechung so an sich. Ich finde auch Sparanlagen, wie Termingeld o.ä. wesentlich flexibler - eine Rentenversicherung ist zweckgebunden.
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  8. #8
    TP-Moderator Avatar von Cybergreek
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    Zitat Zitat von soundbear Beitrag anzeigen
    Aber ob Fond oder konventionelle Sparanlage. Fakt ist doch, dass auf die Art ein großer eingezahlter Betrag mehr Rendite bringt, als ein Zuwachssparen über sich anhäufende Beträge, wie es zB bei Versicherungen passiert. Das hat nun mal die Prozentrechung so an sich. Ich finde auch Sparanlagen, wie Termingeld o.ä. wesentlich flexibler - eine Rentenversicherung ist zweckgebunden.
    Das ist aber nur Fakt, wenn das Geld da ist.

    Wie Sven auch schon schreibt, ist die Frage dann was vorhanden ist. Um einen großen Betrag einzuzahlen muss man ihn ansparen. Das hat nun mal Geld an sich, dass es nicht einfach da ist
    Grüße vom Griechen,
    Cybergreek!

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