Am Günstigsten und flexibelsten ist derzeit VoIP. Der allergrößte Vorteil hierbei ist, dass du theoretisch auch mal zu Hause arbeiten kannst (z.B. beim dicksten Schneegestöber mit Glatteis und Hagel).
Zusätzlich haben die meisten Anlagen auch die saupraktische Funktion, alle Anrufbeantworter-Nachrichten als E-Mail schicken zu können, was es dir sehr einfach macht über ein zentrales Mailpostfach einen zentralen Anrufbeantworter verfügbar zu machen.
Faxe könntest du mit entsprechenden Telefonanlagen auch direkt als E-Mail weiterverarbeiten - macht auf jeden Fall das Wiederfinden einfacher, vor allem, wenn du ein Fax von vor ein paar Monaten nur schnell brauchst um eine Telefonnummer nachzuschlagen...
Vernünftige Telefone (Tiptel oder Grandstream sind nicht schlecht) liegen preislich bei ca. 100-150 EUR.
Die Telefonanlage selbst rangiert zwischen dem Preis für einfache Desktophardware mit kostenloser, aber weit verbreiteter Software (Linux mit Asterisk) bis hin zur Eierlegenden Wollmichsau von Siemens, Auerswald und Konsorten bei einigen tausend Euro.
Jetzt kommt die Frage aller Fragen:
Wie sieht denn deine Vortellung aus, wie In- und Outbound-Telefonate ins Festnetz erfolgen sollen?
Es gibt viele Möglichkeiten, z.B. ausgehende Telefonate über VoIP und eingehende über eine normale ISDN-Leitung. Um da Empfehlungen machen zu können, müsste man wissen mit wie vielen konkurrierenden Telefonaten du rechnest. Wenn da 8 Leute gleichzeitig telefonieren sollen, müsstest du natürlich entsprechend dicke Anbindung ankarren.
Bei VoIP benötigst du ca. 85 kbit/s Bandbreite in jede Richtung pro Gespräch, bei ISDN entspricht die Anzahl der Gespräche 1:1 der Anzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle.
Meine Empfehlung wäre hier, dass du generell über ISDN eingehende Telefonate annimmst (ISDN fällt praktisch nie aus) und über VoIP zumindest bestimmte Ziele (Mobilfunk, Ausland) terminierst. Hier hast du definitiv Einsparungspotential!
Wenn du auf VoIP setzt:
Du solltest dir überlegen, insgesamt knapp 250 € in eine USV und einen PoE-Switch zu investieren.
PoE steht für Power over Ethernet und bedeutet, dass du entsprechend kompatible VoIP-Telefone direkt über das Netzwerkkabel mit Strom direkt aus dem Switch versorgen kannst.
Die USV gibt dir - je nach Auslastung - bei Stromausfällen bis zu 30-40 Minuten Batteriestrom, mit dem du dann weiterhin telefonieren kannst.
Einfach Telefonanlage, Switch und ggf. den Internetrouter daran anschließen
Für den Kunden ist es auf jeden Fall besser, wenn er jemanden erreicht der ihm baldigen Rückruf verspricht sobald der Strom wieder da ist, als wenn er "Ihr gewünschter Gesprächspartner ist zur Zeit nicht erreichbar" hört.

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