Hallo Alexander,
eigentlich sind die Tipps von fettmme super. Wirklich gute Mikros! Er hat nur leider vergessen, daß die Kondensator-Mikros eine sogenannte Phantomspeisung brauchen. Die Verstärker in hochwertigen Kondensatormikrofonen benötigen üblicherweise 48V Speisespannung. Diese wird von besseren Mischpulten zur Verfügung gestellt. Natürlich kann man diese Phantomspeisung auch per kleinem "Extrakästchen" bereitstellen. Dieses Kästchen kostet aber auch so 50 Euro aufwärts.
Ich denke mal, ein dynamisches Mikro tut es für deine Zwecke auch. Da bist du mit dem Shure SM58 auch wirklich gut bedient.
Problematisch könnte nur sein, daß du an bezahlbaren Soundkarten keine symmetrischen Eingänge hast. Mit diesen unsäglichen Miniklinken und/oder Cinchbuchsen fängt man sich so schnell einen Brumm ein. Aber auch dieses Problem läßt sich beheben, indem du darauf achtest, daß du dein Mikrokabel nicht in der Nähe von Stromkabeln führst.
Ein Kompressor/Limiter ist absolutes MUSS für gute Sprachaufnahmen.
Als Software empfehle ich dir einen Mehrspur-Sequencer, da du vielleicht auch mal mehrere Tracks mischen möchtest (z.B. Sprache und Musik).
Ein absolut professionelles Programm gibt es sogar völlig kostenlos. Digidesign ProTools Free heißt es. Nachteil: Es läuft nicht unter Windows XP und Windows 2000! Schau es dir wenn möglich einfach mal an. Die Bedienung ist sicherlich für einen Einsteiger nicht ganz einfach, aber ich kann mit gutem Gewissen sagen, daß ProTools ein Standard in der Audiobearbeitung ist. Du lernst also gleich was Richtiges.
Download
Wenn das nichts für dich ist, dann gibt es noch Emagic microLogic Fun
kostenlos zum Download (25.5MB). Immerhin 4 Audiospuren lassen sich damit mischen. Einfach in der Bedienung, aber ohne Plugin-Schnittstelle.
Gruß
Martin