Beim ersten European E-City Award wurden die Internetauftritte 130 europäischer Metropolen getestet. Die Bewertung erfolgte auf der Basis von 1078 Einzelkriterien. Geprüft wurden neben allgemeinen Kriterien wie der Usability, die Eignung für die Zielgruppen Unternehmen, Touristen und Bürger. Durchgeführt wurde die Studie von der Münchener Unternehmensberatung ECKART & PARTNER.<br><br>Als Gewinner des diesjährigen Vergleichs ging die dänische Hauptstadt Kopenhagen hervor. Gelobt wurde sie wegen einer "übersichtlichen Struktur, einem schlichten, ansprechenden Design", sowie "der konsequent durchgehaltener und benutzerfreundlicher Navigation".<br><br>Kopenhagen wird gefolgt von den vier deutschen Städten Berlin, Bremen, Stuttgart und Hamburg. Alle 20 deutschen Teilnehmer rangieren im oberen Drittel des Gesamtrankings. Gute Bewertungen erhielten auch die meisten skandinavischen und norditalienischen Städte.<br><br>Enttäuschend schnitten die französischen und britischen Portale ab. Der bestplatzierte dieser beiden Länder, Nantes, erreichte gerade einmal den 41. Platz. Leeds, Paris, Plymouth, London, Marseille und Rennes belegen die Ränge 54 bis 59.<br><br>Am Ende der Liste finden sich vor allem die Hauptstädte südosteuropäischer Länder wie die von Mazedonien, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, der Türkei oder Jugoslawiens.<br><br>In Wien wurden neben dem Gesamt-"Oscar" Preise für einzelne Kategorien vergeben: Für den Bereich "Bürger" Kopenhagen, bei "Unternehmen" Berlin und bei "Touristen" Stockholm. Außerdem ausgezeichnet wurden Sevilla für "die interessante Lösung" und Gent (Belgien) mit dem "Best Design Award".