Was passiert eigentlich mit Webseiten wenn sie gegen eine neuere Version ausgetauscht werden? Meist landen diese in irgendwelchen Archiven im Nirvana. Anders sieht es jedoch die Berliner Web-Agentur Skileon, die genau hier eine Marktlücke gesehen hat. Das Unternehmen nimmt gebrauchte Internetangebote in Zahlung. "In den meisten Websites stecken noch ein paar 100 Euro", ist Skileon-Geschäftsführer Nikolaus Gierszewski überzeugt. <br><br>Besonders Grafiken, Designs und Scripts seien oft noch von Wert. Der Preis bleibt jedoch verhandlungssache. <br><br>Besonders ausgefallene Webseiten will man jedoch sammeln. "Wir glauben, dass die ersten Homepages aus der Zeit, als die Menschen surfen lernten, schon bald von unschätzbarem Erinnerungswert sind", ist sich Gierszewski sicher.