Bundespräsident Johannes Rau hat heute im Berliner Schloss Bellevue das Deutschlandportal deutschland.de online geschaltet. Das fünfsprachige Portal soll als Online-Visitenkarte der Bundesrepublik Deutschland gelten. Die Bundesrepublik besitzt damit laut ddp als einer von wenigen Staaten weltweit ein nichtkommerzielles, werbefreies und unabhängiges Landesportal.<br><br>Die Website soll vorwiegend eine überschaubare Anzahl an Links zu deutschen Informationsangeboten im Internet beinhalten. Dem Start des Portals war ein jahrelanger Rechtsstreit gegen eine Frankfurter Firma um die Adresse vorrausgegangen.<br><br>Am heutigen Abend war das neue Internetangebot der Bundesrepublik aus unbekannten Gründen zeitweise nicht mehr erreichbar. Vermutlich führte eine Überlastung der Server, auf Grund zu hoher Zugriffszahlen, zur Nicht-Erreichbarkeit der Seiten.<br><br><b>Zur Entstehung von deutschland.de</b><br>Initiiert und finanziert wurde das Deutschlandportal vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dessen Chef Uwe-Karsten Heye die Unabhängigkeit des Portals betonte. Es vermittle ein realitätsgetreues Bild der Bundesrepublik als tolerantes, vielsprachiges, sport-, kultur- und bildungsorientiertes Land. Umgesetzt wurde das Portal von der ARGE deutschland.de, einer Kooperation der Ponton-Lab GmbH und der Telekom-Tochter T-Systems. Ponton-Lab ist für die grafische Oberfläche, die Pflege der Software und die Redaktion der Website verantwortlich.