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06.10.2002, 18:45
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#46
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TP-Insider
Registriert seit: Aug 2001
Ort: bei Karlsruhe
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Respekt, Du hast eine in weiten Teilen sehr gefestigte Meinung.
Aber entgegen Deiner eigenen Überzeugung und Deiner heutigen Ansicht wirst Du mit Sicherheit noch erkennen, das es mit der Kindererziehung eben doch nicht so einfach ist. Es gibt da kein schwarz und weiß. Wenn man dann noch in einer Ehe lebt muß man lernen, Kompromisse einzugehen. Die Ehe an sich besteht aus vielen Kompromissen. Der Erfolg einer Ehe beruht auf der Fähigkeit der Partner, zum Wohle des jeweils anderen einen Kompromiß zu schließen und z.T. auch die eigene Ansicht und Meinung hintenan zu stellen. Das betrifft auch die Kindererziehung.
Ich möchte Dir hier nicht oberlehrerhaft daherkommen. Aber bestimmte Dinge im Leben kann man nicht beurteilen, wenn man es nicht selber erlebt. Was habe ich nicht bei solchen Bemerkungen die Augen verdreht, wenn mir meine Eltern sowas gesagt haben. Heute weiß ich, das sie recht hatten.
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Daydreamer
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06.10.2002, 19:37
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#47
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TP-Specialist
Registriert seit: Aug 2001
Ort: Graz
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Ich bin sicherlich nicht der "gute Christ" im Sinne der Kirche, aber ich finde, dass "religiöse Philosophie" sogesehen was Gutes hat, dass sie gewisse Leitlinien im Umgang mit uns und unseren Mitmenschen gibt.
Vor einigen Monaten hat mein Bruder geheiratet und wurde dabei von einem evangelischen Pfarrer getraut. Und dieser hat ein Zitat von Jesus gebracht, das so nach dem Motto gelautet hat: "Das was uns Christen miteinander verbindet soll die Liebe sein. Christ sein soll nichts mit dem Gründen von Gemeinschaften oder Versammlungen in Häusern zu tun haben."
Aha! hab ich mir gedacht, von einem Katholiken hab ich sowas noch nie gehört! Ich hab auch gar nicht nachgefragt wann und wo Jesus das gesagt haben soll, aber es ist ein sehr interessanter Ansatz, mit dem ich mich gut anfreunden kann. Und meiner Meinung nach hat der Menschen "Jesus" sicher gelebt. Ob er Gottes Sohn war, ist eine andere Geschichte, aber auf jedenfall war er ein großer Philosoph, dem ich in vielen Gedanken zustimmen kann.
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07.10.2002, 02:08
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#48
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TP-Senior
Registriert seit: Jun 2002
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Gründe für die Existenz eines Schöpfers
Zitat:
von Megaman: 1. Dann mach mal!
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Erstens möchte ich erwähnen, dass wenn jemand auf keinen Fall an einen Gott glauben will, er immer gründe finden wird dabei zu bleiben. Genauso ist es natürlich mit jemandem der an einen Gott glauben will. Deshalb bedarf es starker Objektivität(komischer Ausdruck) um wirklich eine uneigennützige Antwort zu finden.
Dann mache ich mal
Beweise für mich  auf die Existenz eines Schöpfers der alles gemacht hat:
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<<<<<<<<<<<<<<<<<Urknall<<<<<<<<<<<<<<<<<
keine Ursache ohne Wirkung, wer hat den Urknall bewirkt? wieso fand vor 15 Milliarden Jahren der Urnkall statt? Es muss irgendeine Ursache gegeben haben, irgendeinen Initiator, einen Schöpfer der angefangen hat alles in Gang zu setzen.
Außerdem ist durch diesen Urknall ein harmonisches, absolut geordnetes Universum entstanden. Wenn dieser Urknall unkontrolliert von statten gekommen wäre, dann würde die Materie im Chaos enden, es würden sich keine Strukturen gebildet haben.
Wenn ich zB 1kg tnt in ein 1m³ großen Karton stecke und in diesen Karton alle nötigen Bestandteile verteilt für eine schöne Standuhr hätte, würde bei der Explosion dieses Paketes auf einmal eine Standuhr sich aufbauen, oder vielmehr ein nutzloser Haufen von Einzelteilen?
Und die Ordnung des Universums ist weit wunderbarer als die einer Standuhr (Wenn die Materie nicht geordnet verteilt wäre, würden wegen der gravitationskräfte wahrscheinlich alles in Einander fallen)
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<<<<<Naturgesetze<<<<<<<<<<<<<<<<<
Die wunderbaren und perfekten Naturgesetze zeugen davon, dass es einen Urheber und Schöpfer dieser Naturgesetze geben muss. Die Kräfte, die in perfektem Einklang zueinander stehen (EM-Kraft, G-Kraft, Starke/Schwache K-Kraft), die Kreisläufe in der Natur. Selbst der beste Ingenieur mit menschlichem, intelligentem(!) Gehirn könnte wahrscheinlich kein solches System ohne Fehler erfinden. Dann kann es wohl der unkontrollierte Zufall wohl auch nicht.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
<<<<<<<<<<<<<<<<Gravierende Fehler in der Evolutionstheorie<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
[Allgemein]Es gibt bisher noch keinen Beweis für die Evolutionstheorie. Die Wissenschaftler sehen was es gibt und schließen dann wie das entstanden sein könnte. Dabei haben sie keine Beweise.
[Fossilien]Selbst die Fossilien, die als einzige Beweise für eine Evolutionstheorie gelten würden, sprechen eindeutig gegen Sie. Es gibt hunderte Funde, die bezeugen, dass das heutige Weltbild von den entstandenen Erdkrusten und dem Zeitlauf des Lebens (Fische -->Amphibien --> Reptilien --> Säugetiere) falsch sind. Wer sich dazu näher informieren möchte kann mich nach einem passendem Buch fragen (ich möchte hier nicht den eindruck einer werbemaßnahme für ein buch erwecken)
Außerdem wurden bisher keine wirklichen Fossilien von Zwischengliedern des Lebens gefunden, zB nichts zwischen Kiemen und Lungen ( es gibt viele beispiele). Desweiteren wurden bisher soweit ich weiß keine missbildungen von knochen gefunden. Laut dem Gesetz der unkontrollierten Mutation, müssten natürlich nicht nur nützliche Sachen entstanden sein sonder alle theoretisch möglichen Formen, etwas was bisher meineswissens nocht nicht gefunden werden konnte(zB knochen mit einem ende, krumme knochen, ungleiche rippenknochen)
Dahingegegen bestätigen die Fossilienfunde (die einzigen heutigen Zeugen für die Vergangenheit), dass das Leben plötzlich in seinen zahlreichen Lebensformen entstand durch Schöpfung!
[Zufall]
Durch Zufall kann der Mensch nicht innerhalb der letzen ca. 3 Miilliarden Jahre entstanden sein. Das ist eine einfache Mathematikaufgabe, die schon berechnet wurde. Es bedarf viel mehr Zeit um aus anorganischer Materie, durch reinsten Zufall in der Mutation ein intelligentes Wesen zu erschaffen.
[Zufall.Zelle]
Die Frage wie die erste Zelle durch nichts entstanden ist, ist bisher auch nur ein unbeschriebenes blatt, welches wohl für immer blank bleiben wird. Für eine Zelle bedarf es Ribosomen, ER, Zellorganelle(...), RNA, DNA, Zellkern, Proteine, Zellmembran. All das müsste gleichzeitig durch Zufall entstanden sein, damit es eine Zelle ergibt und das wäre selbst dann unmöglich wenn das gesamte Universum aus Ursuppe bestünde. Damit ein funktionsfähiges Protein aus den zig verschiedenen Aminosäuren entsteht ist die Chance 1 zu 20 hoch 50. Nun sprechen Mathematiker bei einem Verhältnis von 1 zu 10 hoch 55 von etwas was praktisch nie eintritt. Und jetzt bedarf es mind. 50 dieser Proteine für eine simple Zelle. Diese Proteine können ohne die DNA und RNA nicht entstehen. Jedoch kann die DNA und RNA nicht ohne Proteine entstehen ... ... ...
[Gefühle]
Wieso haben die Menschen Eigenschafen wie Liebe, Neigung zu Schönem und ... . Nach der Evolutionstheorie entwickelt sich nur etwas was das Lebewesen zum unmittelbarem Überleben braucht. Wenn das so wäre, dann gäbe es heute maschinenähnliche geräte, aber nicht einfühlsame Menschen die ein Bewusstsein haben und ein Gewissen.
[Gehirn]
Der Mensch hat heute ein Gehirn welches er aber nur zu einem bruchteil nutzt. Wieso erschafft die Evolution etwas was der Mensch sowieso nicht braucht und benutzt. Schließlich entwickelt die Evolution nur Sachen die zum gegenwärtigen besseren Überleben notwendig sind.
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Zusammenfassend kann ich sagen dass ich mir sehr sicher bin, dass hinter dem heutigen Universum und dem Leben ein intelligentes Wesen stecken muss!
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Das wären einige Sachen die mir jetzt eingefallen sind. Ich hab natürlich nicht alles ausführlich beschrieben oder deutlich gemacht, aber ich denke das kann jeder, der sich für dieses Thema interessiert für sich persönlich machen (schließlich füllen solche Themen normalerweise ganze Bücherbände)
ich hoffe der etwas ungewöhnlich lange thread stört niemanden in der ästhetik und hat auch nicht das  zur folge
grüße,
der dafman
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07.10.2002, 04:57
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#50
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TP-Senior
Registriert seit: Jun 2002
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Es muss irgendeine Ursache gegeben haben, irgendeinen Initiator, einen Schöpfer der angefangen hat alles in Gang zu setzen.
Dies ist eine reine Verlagerung der Problematik: Was war dann die Ursache der Ursache?
Selbst wenn dies eine Verlagerung einer Problematik ist. Es bleibt eine Problematik, die die Evolution nicht erklären kann
Die Kräfte, die in perfektem Einklang zueinander stehen (EM-Kraft, G-Kraft, Starke/Schwache K-Kraft), ...
Erzähl das mal Stephen Hawking! So "eingeklungen" sind die Kräfte nicht, denn dann würde man ihre Theorien wunderbar leicht vereinen können.
Sie sind schon eingeklungen. Wenn Starke Kernkraft schwächer wär könnte sich der Atomkern nicht zusammenhalten. Es gäbe nicht die verschiedenen Atome, die verschiedenen Eigenschaften und somit nichts wirklich "tolles" auf der Welt. Das gleiche gilt für die anderen Kräfte die bewirken, dass sich Atome in ihrer Struktur bilden können (Die Elektronen werden zB auf ihrer Bahn gehalten)
Der Mensch wäre durch seinen Intellekt beschränkt, mag dieser noch so mächtig sein. Der Zufall hingegen ist zu Allem in der Lage!
Der Zufall hatte jedoch nur 15 Milliarden Jahre und deswegen war und ist er nicht fähig, das zu erschaffen, was wir heute sehen (rein mathematische sache, wie schon in anderem thread erwähnt)
"Es gibt bisher noch keinen Beweis für die Evolutionstheorie. Die Wissenschaftler sehen was es gibt und schließen dann wie das entstanden sein könnte. Dabei haben sie keine Beweise." Erneut eine Verlagerung der Problematik. Auf Grund (noch) fehlender oder mangelnder Beweise auf eine höhere Macht zu schließen, ist irrational.
Es ist nicht weniger irrational die Behauptung der Evolution trotz fehlender Beweise aufrechtzuerhalten.
Wer sich dazu näher informieren möchte kann mich nach einem passendem Buch fragen
Mich würde das interessieren!
-Darwins Irrtum, Hans-Joachim Zillmer [Hier wird hauptsächlich auf Fossilien eingegangen]; etwas langweilig aber informativ
-Der Evolutionsschwindel (siehe auch insbesondere schon erwähnte Website http://www.evolutionsschwindel.com), Harun Yahya
-Ursprung des Lebens: Evolution oder Schöpfung
-Gibt es einen Schöpfer(, der an uns interessiert ist)?
(...)Aber nach den Regeln der Selektion bleiben eben nur die Mutationen in den Folgegenerationen erhalten, die den Individuen das Leben erleichtern. Missbildungen bleiben ergo nicht lange erhalten. Und natürlich bilden nicht alle Lebewesen immer Fossilien bzw. sind nicht alle jemals entstandenen Fossilien den Forschern bekannt!
Und trotzdem müssten missgebildete Fossilien gefunden werden, sowie Fossilien von zahlreichen Zwischenformen. Die Fossilien zeugen so immernoch von einem plötzlichen Erscheinen der Lebensformen, einem Erscheinen durch Schöpfung
(...) wie ein Wirbelsturm, der über einen Schrottplatz fegt und eine zusammengebaute Boeing-747 zurücklässt. Er hat dabei aber außer Acht gelassen, dass die Selektion eben nicht dem Zufall unterliegt! Und das tust du hier auch.
Du musst bedenken, dass Selektion nichts weiter ist als Zufall, der sich bewährt und der sich erhält.
Diese Proteine können ohne die DNA und RNA nicht entstehen. Jedoch kann die DNA und RNA nicht ohne Proteine entstehen ... ... ...
Hier hast du die Wissenschaft sozusagen erwischt. Es gab jedoch erste Experimente, die die "Ursuppe" nachstellten und tatsächlich organische Grundbausteine hervorbrachten. Ich bin in dieser Hinsicht zuversichtlich, und glaube, dass sich dieses Rätsel noch lösen lässt.
Es gab Experimente, bei denen eine ungeordnete Ansammlung von Aminosäuren übrig blieb. Das ist aber mit Sicherheit auch kein Teilbeweis für die Entwicklung der Zelle. Die Komplexität der Zelle liegt in dem perfekten Zusammenspiel der vielen komplizierten Faktoren
Du machst jedoch einen argumentativen Fehler:
Wenn ich sage, es gibt keinen Gott, dann deswegen, weil es keinen Beweis für seine Existenz gibt. Wenn du sagst, es gibt ihn, dann deswegen, weil es keinen Beweis für seine Nichtexistenz gibt.
Genauso wie ich mir bewusst bin, dass der simple Rechner (Grafikkarte, Prozessor, Festplatte, CD/DVD, ...) auf dem ich schreibe einige Schöpfer besitzt (der Mann im Computerladen, AMD, Asus, MSI,...) genauso sehe ich die Existenz des perfekten Universums als Beweis eines intelligenten Schöpfers.
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Meiner Ansicht ist die Evolution durch die Fossilienfunde in einem wesentlichen Punkt wiederlegt worden. Und dieser Punkt reicht um die Theorie der Evolution als falsch zu kennzeichnen.
Du solltest immer beachten, dass zur Bestätigung der Evolution immer weithergeholte Gründe genannt werden, die aus einer gewissen Sichtweise betrachtet plausibel sein könnten, die aber nicht widerlegt werden können
Ein kleines Beispiel für die Argumentation der Evolutionisten: Du siehst jemanden im Fernsehen, der sichtlich sehr viel Geld hat. Im Fernsehen wird nicht darüber berichtet wie er zu dem Geld gekommen ist. Jetzt behauptest du, dass er das Geld bei einem Urlaub in Ägypten in der Wüste in einem Kasten gefunden hat. Ich werde natürlich deine These niemals widerlegen können, weil ich den Menschen nicht fragen kann und der Fernseher nicht mehr Informationen über den mann preisgibt.
So ähnlich ist es mit den Begründungen der Evolution. Die Wissenschaftler sehen etwas durch ihre Augen und sagen wie es vielleicht entstanden sein könnte, ohne wirklichen Beweis für die Richtigkeit ihrer Theorie.
Außerdem: Wenn du die Nichtexistenz eines Schöpfers nicht beweisen kannst, dann kannst du seine Existenz auch nicht widerlegen. [Natürlich nehme ich diese These nicht als Grundsatz für die Begründung meines Glaubens!]
Grüße Dafman
Geh jetzt auch erstmal schlafen 
Geändert von Dafman (07.10.2002 um 05:11 Uhr).
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07.10.2002, 12:10
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#51
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TP-Member
Registriert seit: Aug 2002
Ort: Hanau
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"Gott" und "Religion" sind für mich Erfindungen der Menschen, um mit dem Leben und den darin enthaltenen Schwierigkeiten besser zurecht zu kommen.
Außerdem braucht man jemanden, dem man die Schuld für alles geben kann, oder den man immer um Hilfe bitten kann.
Ich bestreite dadurch nicht, dass es eventuell einen "Schöpfer" gibt.
Aber ich glaube nicht, dass er Einfluss auf unser Leben nimmt.
Zum Thema Kinder:
Habe zwei, evangelisch getauft, obwohl ich katholisch bin. Mein Mann ist evangelisch. Richtigen Religionsunterricht hatte noch keins von beiden (die älteste ist 16), den haben nur die Katholiken und Türken.
Ob sie später mal in der Kirche bleiben wollen oder nicht, sei meinen Kindern selber überlassen, denn man braucht diese Institution nicht, um glauben zu können.
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08.10.2002, 23:47
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#52
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TP-Specialist
Registriert seit: Mar 2002
Ort: Ö
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ähm, religion.
denkt mal drüber nach, wieviel leid, qual und tod es durch religiöse streitigkeiten gegeben hat, gibt und noch geben wird?
seid alle gläubig, denn das bringt euch schneller in den himmel..
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08.10.2002, 23:49
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#53
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TP-Moderator
Registriert seit: Nov 2001
Ort: Vienna
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Zitat:
Original geschrieben von megamanX
frage ich dich (und auch die anderen hier im Forum )
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Woher weißt du das alles?
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09.10.2002, 00:46
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#54
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TP-Supporter
Registriert seit: Dec 2001
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Was mich wundert, dass ihr so wenig zwischen dem Begriff Religion und Gott differenziert. Zu einer Religion gehört zwar immer etwas gottähnliches, aber zu einem Glauben an Gott keine Religion.
Um zur Kindererziehung zurück zukommen. Ich bin sehr froh, dass ich christlich (katholisch) erzogen wurde und jeden Sonntag zur Kirche gegangen bin, denn ich denke nur so hatte ich die Chance wirklich zu entscheiden ob Religion für mich das richtige ist, bzw in welcher Form ich sie leben will. Jemand der nie zur Kirche gegangen ist hat nicht die Möglichkeit frei zu entscheiden und eure Kinder werden dies später auch nicht können. Ich im übrigen gehe heute nicht mehr zur Kirche, weil die die Institution als solche nicht unterstützen will. Als Christ fühle ich mich allerdings trotzdem, da ich an der Existenz eines historischen Jesus nichts zu zweifeln habe und ich außerdem die christlichen Regeln, vorallem im Umgang mit Menschen als etwas sehr Wichtiges empfinde.
MfG
Helge
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09.10.2002, 01:44
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#55
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TP-Special Mod
Registriert seit: Jun 2001
Ort: 8°21' O 49°1' N
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Zitat:
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Was mich wundert, dass ihr so wenig zwischen dem Begriff Religion und Gott differenziert. Zu einer Religion gehört zwar immer etwas gottähnliches, aber zu einem Glauben an Gott keine Religion.
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Bin ich mit einverstanden - solange man nicht dazu gezwungen wird, an diesen Gott zu glauben, egal ob durch Regierung, soziales Umfeld oder auch die Familie.
Zitat:
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Ich bin sehr froh, dass ich christlich (katholisch) erzogen wurde und jeden Sonntag zur Kirche gegangen bin, denn ich denke nur so hatte ich die Chance wirklich zu entscheiden ob Religion für mich das richtige ist, bzw in welcher Form ich sie leben will. Jemand der nie zur Kirche gegangen ist hat nicht die Möglichkeit frei zu entscheiden und eure Kinder werden dies später auch nicht können. Ich im übrigen gehe heute nicht mehr zur Kirche, weil die die Institution als solche nicht unterstützen will.
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Kein Widerspruch - ging - und geht - mir genauso.
Zitat:
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Als Christ fühle ich mich allerdings trotzdem, da ich an der Existenz eines historischen Jesus nichts zu zweifeln habe
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Für mich sind der "Mensch Jesus" und "das Christentum" 2 paar Stiefel. Jesus ist für mich ein Mensch, der damals ein paar tolle Ideen hatte, wie Menschen zusammen leben könnten, ohne sich gleich den Schädel einzuschlagen, und die Idee wurde später - übersetzt in den heutigen Sprachgebrauch - von ein paar Geschäftemachern aufgegriffen und ausgebaut. Gewinnbringend ausgebaut.
Für mich sind heutzutage Religionsgemeinschaften Wirtschaftsunternehmen, die durch Psychobearbeitung ( gefällt mir selbst nicht, der Ausdruck, mir fällt momentan aber kein passenderer ein... ) ihre Mitglieder an sich binden und sehr gut daran verdienen. Hat schon mal irgendjemand gehört, daß irgendeine religiöse Organisation sich an irgendeiner Spendenaktion beteiligt hat? Finanziell meine ich - organisieren können sie's ja sehr gut...
An einen Gott im Sinne des Wortes glaube ich übrigens nicht - obwohl ( oder weil ) ich bis zur Volljährigkeit streng katholisch erzogen wurde und auch im Kirchendienst aktiv war.
Meine Theorie ( und die hatte ich schon lange vor diesem Thread ):
Wir besiedeln ein Molekül in irgendeiner Petrischale - einer von vielen. Und irgendwann landen wir im Autoklaven und das war's dann...
Wo die Petrischale nun wieder herkommt, ist 'ne andere Geschichte...
Abschliessend, @Colin: ich sach nur: 42
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09.10.2002, 01:52
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#56
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TP-Special Mod
Registriert seit: Jun 2001
Ort: 8°21' O 49°1' N
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Zitat:
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Wieso denn? Ich mag's warm!
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Hab ja nicht gesagt, daß ich's schlecht finde... 
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09.10.2002, 13:29
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#57
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TP-Supporter
Registriert seit: Dec 2001
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Zitat:
Origianl geschrieben von megamanX
Übrigens: Zu einer Religion gehört eigentlich doch kein Gott, beispielsweise beim Buddhismus.
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Ich sprach auch von etwas gottähnlichem. Hier stellt sich die Frage wie man den Begriff Gott definiert.
Zitat:
Original geschrieben von webmichl
Für mich sind der "Mensch Jesus" und "das Christentum" 2 paar Stiefel. Jesus ist für mich ein Mensch, der damals ein paar tolle Ideen hatte, wie Menschen zusammen leben könnten, ohne sich gleich den Schädel einzuschlagen, und die Idee wurde später - übersetzt in den heutigen Sprachgebrauch - von ein paar Geschäftemachern aufgegriffen und ausgebaut. Gewinnbringend ausgebaut.
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Der historische Jesus und der Jesus als Christus sind sicherlich zwei verschiedene Gestalten, man bedenke, dass Jesus Jude war und sich auch zum Judentum bekannte. Aber wenn ich sage, dass ich mich als Christ verstehe, dann als Anhänger oder Bewunderer Jesus, nicht als Anhänger eine kirchlichen Institution die sich als Vertreter des Christentums sieht.
Zitat:
Original geschrieben von webmichl
Für mich sind heutzutage Religionsgemeinschaften Wirtschaftsunternehmen, die durch Psychobearbeitung ( gefällt mir selbst nicht, der Ausdruck, mir fällt momentan aber kein passenderer ein... ) ihre Mitglieder an sich binden und sehr gut daran verdienen. Hat schon mal irgendjemand gehört, daß irgendeine religiöse Organisation sich an irgendeiner Spendenaktion beteiligt hat? Finanziell meine ich - organisieren können sie's ja sehr gut...
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Hierzu will ich fairer Weise sagen, dass die Kirchen mit ihrem Sozialenengagement sehr viel für die "Verbesserung der Welt" getan haben und immernoch tun. Die kirchlichen Hilfsorganisationen wie "Brot für die Welt" oder "Misereo" unterstützen zahlreiche Entwicklungsprojekte bzw. viele soziale Einrichtungen hierzulande. Für mich sind sie daher genauso zu beachten wie Amnesty beispielsweise. Auch will ich auf die vielen Ordensleute hinweisen die in ihrere Lebensweise für viele ein Vorbild sein sollten und man ihnen bestimmt nicht Geldgier oder ähnliches Vorwerfen darf. Man erinnere sich beispielsweise an Mutter Theresa die ihr Handeln aus ihrer christlichen Überzeugung heraus begründet hat.
MfG
Helge
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13.10.2002, 23:51
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#58
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2002
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Zitat:
Original geschrieben von Helge
Ich sprach auch von etwas gottähnlichem. Hier stellt sich die Frage wie man den Begriff Gott definiert.
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Soweit ich weis hat Buddha Shakyamuni nie gesagt das es Gott oder etwas Gott ähnliches gibt. Geleugnet hat er die exsistens allerdings auch nicht.
Zitat:
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denkt mal drüber nach, wieviel leid, qual und tod es durch religiöse streitigkeiten gegeben hat, gibt und noch geben wird?
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Wohl eher durch die dummheit der Menschen, weil sie nicht akzeptieren können das es leute gibt die anderen glaubens sind.
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14.10.2002, 00:13
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#59
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2002
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Naja, die Juden zum beispiel sind anders. Während alle anderen Religionen Missionieren haben die Juden dies gar nicht gemacht. Also wurde es nicht bei allen so festgehalten.
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14.10.2002, 00:53
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#60
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TP-Insider
Registriert seit: Mar 2002
Ort: Hamburg
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Wie ist das eigentlich mit den Hindu ? Haben die Missionäre ?
Diese Frage hab ich mir noch nie gestellt 
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