Zum dritten Mal wurden gestern in Bielefeld die BigBrotherAwards verliehen. Der Negativpreis soll die "öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz zu fördern." Den Hauptpreis ("Liftetime-Award") erhielt dieses Jahr Kurt Siebold, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland. Die Firma wurde für ihre "Verdienste bei der flächendeckenden Einführung von Kontrolltechnologie für Urheberrechte: Digital Rights Management" ausgezeichnet.
Neben Microsoft gehören zu den Preisträgern u. a. auch die Deutsche Post AG, der Deutsche Bundesrat, die Bayer AG und das Bundeskriminalamt.
Die deutschen BigBrotherAwards werden vom Bielefelder FoeBuD e.V. organisiert, der sich 1987 als Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs gründete.
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