Mit einem Klick auf die falsche Web-Seite kann ein Anwender seine Festplatte formatieren oder sogar Dateien auf firmeninternen Servern löschen. Das ist der vorläufige Höhepunkt in der langen Kette von Meldungen über Sicherheitslücken im Internet Explorer von Microsoft. Viele der Gefahren sind hausgemacht und treten bei anderen Browsern so nicht auf, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 25/02.

"Um das aktuelle Loch zu stopfen,hat Microsoft zwar mittlerweile einen so genannten Patch zur Verfügung gestellt," berichtet c't-Redakteur Jürgen Schmidt, "doch auch das ist nicht wirklich wasserdicht". Auf viele weitere Sicherheitslücken hat Microsoft bis heute nicht reagiert.

Die hohe Verbreitung des Internet Explorers ist aber nicht allein daran schuld, dass dieser häufig zum Ziel von sogenannten Crackern wird. Vor allem die Verschmelzung des Internet Explorer mit dem Betriebssystem Windows birgt etliche Gefahren.