Die chinesische Regierung hat 3.300 Internet-Cafés geschlossen und fast 12.000 weitere vorübergehend zur Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen geschlossen. Laut der Regierung ist der Grund, die mangelnde Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Brandschutzverordnungen. Anlass sei der Brand in einem Internet-Café im Juni diesen Jahres, bei dem 25 Menschen ums Leben kamen.

China versucht schon seit geraumer Zeit die Nutzung des Internets zu minimieren und zu kontrollieren (<a href="http://www.webwork-magazin.net/news/artikel/814">wir berichteten</a>). Schon jetzt mussten Internet-Cafés Protokolle über die abgerufenen Daten speichern, waren für Minderjährige tabu und mussten einen Mindestabstand von 200m zur nächsten Schule aufweisen. Nach Mitternacht durften die Einrichtungen nicht mehr geöffnet sein.

Auch die Inhalte unter der chinesischen Domainendung ".cn" werden kontrolliert. Hier dürfen keine Inhalte veröffentlicht werden, die gegen die chinesische Staatsführung gerichtet sind, nationalen Interessen schaden, für öffentliche Störungen sorgen oder pornographischen Inhalte ausweisen (<a href="http://www.webwork-magazin.net/news/artikel/843" >wir berichteten</a>).