Die gestrige Produktpressekonferenz der Axedon Group, Phoenix, Arizona, wartete mit einer Überraschung auf, die die derzeitige Rollenverteilung in der Welt der Betriebssysteme grundlegend verändern könnte.

Der Chief Hardware Architect des Herstellers von Macintosh-Emulatoren, bisher durch Software wie das Firmen-Flaggschiff LIRPA-OS (Lab for Integrated Reality Pretending Apple-OS) bekannt, erklärte, dass noch innerhalb des 4. Quartals 2003 mit einem ersten Prototypen zu rechnen sei, der es in Zukunft ermöglichen würde, gängige Hardwarekomponenten für Apple-Computer zu verwenden.

In der Vergangenheit wurde desöfteren von seiten der Medien und User kritisiert, dass aufgrund der Eigenentwicklung von Hardwarekomponenten, die Taktraten von aktuellen Apple-Produkten rein nominell deutlich unter denen aktueller Intel- und AMD-Chips liegen und deswegen im direkten Datenvergleich Apple bei Durchschnittsnutzern meist den kürzeren zog. Genau in diese Marktnische soll die Neuentwicklung der Axedon Group eingreifen.
Noch unklar ist jedoch, welche Hardwareartikel genau zur Verfügung stehen werden. Ein Sprecher der Gruppe erklärte, man wolle die laufenden Verhandlungen, insbesondere für die wichtige Prozessorensparte, nicht durch vorschnelles Informieren der Medien gefährden.

Laut bei ZDNET Deuschland veröffentlichten OneStat-Zahlen erreichen die Betriebssysteme aus dem Hause Apple derzeit nur 1,43 Prozent Markanteil, während Microsofts Windows-Systeme weltweit auf fast 98 Prozent kommt. Die Auswirkungen einer solchen Entwicklung wie der gestern verkündeten, dürften für erheblichen Wirbel im Geschäft der Operating Systems (OS) sorgen.

<i><b>April, April.</b>
Bei dieser Meldung hat sich einer unserer Redakteure zum 1. April einen kleinen Scherz erlaubt. Natürlich bleiben Apple-Rechner auch in Zukunft einzigartig!</i>