Nur jeder vierte Internetnutzer fühlt sich im Internet sicher. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und AOL Deutschland. So haben 65 Prozent der Befragten schon schlechte Erfahrungen im Internet gemacht. Vor allem das Empfangen von ungewollten Massen-Emails (Spam) und Viren verunsichert die Internet-Nutzer.

Beim Schutz vor Gefahren aus dem Internet fühlt sich jeder zweite jedoch selbst verantwortlich. Der gesunde Menschenverstand kann durch keine Software ersetzt werden.

Am häufigsten werden Virenscanner (76 Prozent) eingesetzt, gefolgt von Datenverschlüsselungstechnologien (57 Prozent) und Dialer-Schutz-Programmen (52 Prozent). Ein Großteil der Online-Nutzer achtet zudem darauf, regelmäßig seine Daten zu sichern (57 Prozent) und keine persönlichen Informationen ins Internet zu stellen (52 Prozent). Auffällig ist, dass zwar 62 Prozent der Onliner angeben, selbstaktivierbare Spam-Filter zu kennen, aber nur 33 Prozent diese auch nutzen. Für 80 Prozent der Befragten ist das Thema Sicherheit ausschlaggebend bei der Wahl eines Providers.