Wie wir letzte Woche berichteten, erfolgte beim Aufruf von nicht existierenden Adressen unter der Domainendung ".biz" nicht wie gewohnt die Fehlermeldung des Browsers, sondern stattdessen die Seite der Suchmaschine LookSmart. Kurz zuvor war es anstatt LookSmart sogar ein Online-Shop mit pornografischen Inhalten.
Wie das Portal Domain-Recht nun berichtete, sollte es sich bei dieser Aktion lediglich um einen Test seitens des zuständigen .biz-Registrars NeuLevel gehandelt haben, bei dem keinerlei Geld geflossen sei.
Auch hat VeriSign, Verwalter von .com- und .net-Domains, eine ähnliche Marketing-Aktion Anfang diesen Jahres gestartet. Damals wurden Benutzer die einen Domainnamen angaben, welcher nicht dem ASCII-Code entsprach (also z.B. mit Sonderzeichen oder deutschen Umlauten wie ü,ö oder ä) ebenfalls auf eine andere Seite umgeleitet. Das IAB (Internet Architecture Board) sorgte damals für eine schnelle Einstellung des Tests.
Dabei ist diese Methode der Online-Werbung sehr rentabel. So leitet Microsoft seit einiger Zeit Anfragen für nicht existierende Domains bei Nutzern des Internet Explorers auf die hauseigene Suchmaschine MSN um. Dies bescherte MSN immerhin den Titel der am meisten aufgerufensten Suchmaschine.
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