Nach der Publikation der ersten Version der Web Content Accessibility Guidelines im Mai 1999 veröffentlichte das W3C (World Wide Web Consortium) diese Woche die zweite Fassung seiner Vorstellungen vom barrierefreien Internet.
Das dahinter stehende Prinzip ist, dass Inhalte im Internet grundsätzlich für alle Personen und alle Zugangsmedien nutzbar sein sollen. Dies ist besonders für Behinderte, Sehschwache und ältere Menschen wichtig, aber auch um der rasanten Entwicklung bei mobilen Zugriffsmöglichkeiten, etwa bei Handhelds, gerecht zu werden.
Wichtige Punkte die es nach diesen Leitlinien für Webworker zu beachten gilt, sind unter anderem ein deutlicher Kontrast zwischen Vordergrund und Hintergrund, die alternative Darstellung aller nicht text-basierten Informationen durch Texte, Gliederung bei längeren Texten, möglichst einfache und verständliche Sprache, Vermeidung oder Aufschiebemöglichkeiten bei Zeitlimitierungen und eine klare visuelle Trennung von Navigation, Text und präsentierenden Inhalten (Bilder, Multimedia).
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