Ist es aus mit der Bildmanipulation ohne das einem auf die Schliche gekommen wird? Vielleicht, mag man denken, wenn man das liest. Gefunden per Schockwellenreiterfeed bei Telepolis.
Wissenschaftler hat ein mathematisches Analyseverfahren entwickelt, um digitale Manipulationen an Fotos zu entlarven

Unveränderte Bilder, die so wiedergegeben werden, wie sie geschossen wurden, weisen ihrer Erkenntnis nach mathematische Eigenschaften auf, die sie von veränderten Versionen grundsätzlich unterscheiden. Das Team hat sich eingehend mit Komprimierungstechniken beschäftigt.

Dort haben sie die "Achilles-Ferse" der digitalen Manipulation gefunden, wie Farid berichtet. Normale Fotografien haben bestimmte typische statistische Eigenschaften, die sich zum Beispiel aus Unterschieden der Helligkeit oder Kontrastes zwischen einzelnen, benachbarten Bildpunkten ergeben. Die Wissenschaftler untersuchten die Wavelets, kleine Wellen, die durch die Komprimierung der Daten entstehen. Sie analysierten rund tausend garantiert "natürliche" Fotos und berechneten deren typische Wavelets. Dann überprüften sie ihre Resultate anhand von 10'000 zufällig ausgewählten Bildern. Es erwies sich, dass die Überprüfung mithilfe der errechneten Parameter funktionierte.

Es gibt acht verschiedene statistische Eigenschaften, die bei den meisten unveränderten Fotografien vorhanden und schwer zu fälschen sind. Bei einer hohen mathematischen Rate der Abweichung von dem typischen Muster ist eine Fälschung sehr wahrscheinlich.