Bei solch widerlichen Taten sollte man auch wieder mal laut über die Todesstrafe nachdenken dürfen!![]()
Extrem
Lest euch mal den letzten Satz durch, habt ihr schon mal zusammengerechnet, wenn man von der Höchststrafe ausgeht?
Oper8or
Bei solch widerlichen Taten sollte man auch wieder mal laut über die Todesstrafe nachdenken dürfen!![]()
aber bitte nicht zu laut - eh schon wissen
CDs sind wirklich teuer geworden. Ich spar mir lieber mein Geld um es für ein gutes PC Game auszugeben.
zur Zeit liest man häufiger dass musik-cds nochmal teurer werden sollen... Ich finde genau das ist der Schritt in die falsche Richtung !
...ein besseres Beispiel (als weltweite Schlagzeile) als ein 12jähriges Mädchen zu verklagen konnte die RIAA meiner Meinung nach nicht finden, um die Leute abzuschrecken....
Geändert von neffets (10.09.2003 um 18:42 Uhr)
neffets
Aber ich denke auch das sich die RIAA machtlos einem riesigen Boom gegenübersieht, ich denke da nur an Kazaa&Co. Vielleicht sieht die Musikindustrie in solch drakonsichen und zugleich blödsinnigen Strafen die letzte Rettung die Verbreitung "ihrer" Lieder über das Netz wenigstens etwas einzudämmen.
Habe gehört, die CD's sollen in der Zukunft billiger werden, nur damit die Piraterie auf dem Gebiet sinkt und es soll für (90-95% oder so ähnlich) des Preises der Original-CD möglich sein, legal die Platte im Netz zu saugen.
Ach, wie ihr schon sagtet - die Künstler sollten nicht soviel verdienen. Ist wie bei Sportlern - früher wurde alles aus Liebe gemacht, jetzt nur für's Geld![]()
Wer die Verteilschlüssel kennt, weiss dass die Künstler selber nur einen Bruchteil erhalten. Es verdienen zu viele Leute an einer CD und jeder will ein Stück vom Kuchen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass gerade die echten Bands (nicht gecasted, spielen echte Instrumente etc.) einen Grossteil des Einkommens in ihre Tourneen stecken. Ich habe kein Problem damit wenn z.B. Kiss vor Kohle beinahe platzen. Bei ca. 350 Millionen verkaufter Scheiben, Merchandise etc. muss was rausspringen. Ebenso muss berücksichtigt werden, dass Sportler wie auch Musiker im Normalfall nicht 40 Jahre arbeiten, sondern eine rel. kurze Zeitspanne Geld verdienen müssen, da sie meistens nach der Karriere keine grossen Chancen mehr haben (da die meisten nicht mit überragenden geistigen Fähigkeiten ausgestattet sind, sondern sich nur immer auf ein Thema fixiert haben). Ich sehe nur im Heavy-Metal/Hard Rock Sektor, dass die Fans selber fleissig CDs kaufen. Gerade in diesem Genre florieren Backkataloge, limited Digi-Packs, Picturediscs etc. Die Plattenfirmen haben ein anderes Problem. In den Vorständen und dem Management sitzen gescheiterte MBA-Leute die nix auf die Reihe kriegen und schon gar keine Ahnung von Musik haben. Hier wird mit dem Zufallsprinzip gearbeitet; Wir signen 100 Künstler und zwei oder drei werden's schon packen. Kohle geht aber für alle drauf. Diese Verluste werden widerum auf den Endpreis eines Silberlings abgewälzt. Ich sauge mir diese Infos nicht aus dem Daumen, sondern war 1989 selber bei Noise (Berlin) und EMI America unter Vertrag und durfte dieses Business so gut kennenlernen, dass ich nie wieder einen Vertrag unterschreiben würde.
Es wurde schon immer kopiert, nur nicht mit den heutigen Technologien. Klar, ist eine gebrannte CD angenehmer zu hören als ein Tape. Und sicher sind MP3-Player eine Verlockung sich die Songs runterzunudeln. DIese Leute schätzen weder die Arbeit der Bands, noch der Grafiker (ja es gibt echte Perlen unter den Coverartworks, die man sich nicht einfach so runterladen kann) und sorgen früher oder später dafür, dass die kleinen Bands nicht mehr supported werden. Die grossen werden eh überleben.
Gruss Oliver
Hi OliverAmberg,
hmmm. und wer ist nun Schuld an dem Dilemma? Die Musikindustrie, der Handel, der Verbraucher?
Also da sträuben sich mir doch die Nackenhaare. Zwar hast Du einen Ist-Zustand beschrieben, ein Soll-Zustand kann das aber für mich nie sein. Niemand zwingt die ach so armen Künstler ihren Lebensunterhalt auf künstlerische Weise zu bestreiten. Hätten sie halt vorher was anständiges gelernt - wie wir alle auch, oder zumindest die meisten von uns. Nach uns kräht doch auch kein Hahn, wenn wir arbeitslos werden oder unser Chef uns eine Gehaltserhöhung verweigert oder das Weihnachtsgeld gestrichen wird.Ebenso muss berücksichtigt werden, dass Sportler wie auch Musiker im Normalfall nicht 40 Jahre arbeiten, sondern eine rel. kurze Zeitspanne Geld verdienen müssen, da sie meistens nach der Karriere keine grossen Chancen mehr haben (da die meisten nicht mit überragenden geistigen Fähigkeiten ausgestattet sind, sondern sich nur immer auf ein Thema fixiert haben).
Außerdem beobachte ich, das die Medien und die Musikindustrie immer mehr dazu neigen, kurzlebige Star-Produkt-Serien zu produzieren (siehe die ganzen Star-Search-Shows). Da fühlt sich sicher der Verbraucher verschaukelt, denn das kostet alles einen Haufen Geld, sorgfältig gesucht und ausgebildet wird nicht und von dem meisten dieser Möchtegern-Stars hört man nie wieder was. Diese Leute überzeugen nicht durch Leistung. Die werden produziert, präsentiert und vermarktet. Viele Verbraucher sehen sicher überhaupt nicht ein so etwas auch noch finanziell zu unterstützen.
Daydreamer
Hallo Daydreamer
Wenn alle Künstler und Sportler zuerst studieren oder eine Lehre absolvieren würden, dürfen wir uns schon jetzt auf die 25-jährigen "Jungtalente" auf dem Fussballplatz freuen. Led Zeppelin oder Black Sabbath hätte es wahrscheinlich nie gegeben und viele andere auch nicht. Ein Künstler will seine Kunst machen und nimmt häufig auch in Kauf mit beinahe Null einkommen auszukommen. Wenn Du mit Herzblut an Deine Sache glaubst, siehst Du auch nicht ein warum Du Deine Zeit mit Arbeit verplempern sollst, die Dich Deinem Ziel nicht näher bringt. Und wenn man die Chance hat Millionen zu kassieren, bitte, sollen sie es tun. Du vergisst, dass es nur eine verschwinden kleine Menge ist, die wirklich reich wird und über Jahre besteht. Der andere Teil versifft irgendwann in Musikhäusern, Boutiquen oder in Fast-Food-Restaurants.
Starsearch, Popstars und wie sie alle heissen, generieren keine Künstler, sondern Produkte. Diese Jungs und Mädels mit echten Musikern auf eine Stufe zu stellen ist bizarr.
Wer Schuld ist am Dilemma? Die Plattenindustrie. Künstler können nur so viel aus den Verträgen rausholen, wie die Company bereits ist zu zahlen. Der Verbraucher sollte zudem vielleicht ein bisschen ehrlicher bei der Konsumation sein.
Gruss Oliver
Ich bin ja grade in den USA, California und hier sind die (Musik-)TV-Sender voll von Sendungen ueber Stars und ihr Hab und Gut. Sie verdienen ueber die Musik einiges aber das meiste Geld machen sie mit Klamotten, Restaurants und aehnlichem, dass sie Dank ihres guten Namen vermarkten koennen....
mrX
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ja, gell, die sind richtig bemitleidenswert.
Daydreamer
Lustig ist, dass es hier ziemlich viele Threads gibt, die das Thema "wie schütze ich meine Grafiken oder Quellcode" gibt und das Raubkopieren von Software nicht im TP nicht gerne gesehen wird. Bei Musikern wird das Copyright-Bedürfnis als Spinnerei angesehen. Illegale Sound-Downloads sind OK aber ein illegales PS ist kriminell. Irgendwie ambivalent.
Wenn mir übrigens eine Firma Millionen bietet, wenn ich meine Gitarre entsprechend quäle, sage ich sicher nicht; "Nein danke, gebt das Geld lieber Bedürftigen".
Also, falls diese Nachricht von einem liquiden Label gelesen wird, macht mir Angebote. Ich bin käuflich
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http://www.pcwelt.de/news/recht/33938/
die spinnen...
"Sollte in den nächsten Tagen tatsächlich ein Beautragter der Gezfu an Ihrer Tür klingeln: Sie müssen ihn nicht in ihre Wohnung oder in Ihr Unternehmen lassen! Die Gezfu hat keinerlei staatliche Befugnisse, ihre Beauftragten üben keine hoheitsrechtlichen Funktionen aus..."
ich schätz mal die werden von allen Leuten mit ner Tasse kaffee begrüßt
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Geändert von neffets (13.09.2003 um 11:30 Uhr)
neffets
Ich weiß jetzt nicht, warum Du, der Du selber doch Musiker bist, so polemisch wirst. Ich finds auf jeden Fall überflüssig.Original geschrieben von daydreamer
ja, gell, die sind richtig bemitleidenswert.
Ich finde Oliver hat völlig objektiv einen Zustand beschrieben, wie er momentan sich einfach darstellt. Er hat damit nicht die komplett überbezahlten Superstars gemeint, noch die Retortenbabys, die in Verdummungsshows per Ted zu Superstars deklariert werden. Und dass an den Platten- bzw. CD-Verkäufen bei dem überragenden Anteil der Musiker nur die Plattenindustrie ihren Reibach macht, dürfte sich wohl nicht nur bei Insidern herumgesprochen haben.
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