Der US Softwarehersteller NetObjects hat den Kampf verloren. Man mußte nun verkünden, dass man die Geschaeftstaetigkeit mit sofortiger Wirkung einstellen wird. Außerdem wird alles verkauft.
Diese Mitteilung, welche am Samstag, den 1. September 2001 erfolgte, beendet den Absturz, welchen das Unternehmen seit mehreren Monaten erlebte. Vor zwei Wochen erst ließ NetObjects verlauten, dass das Geld nicht mehr über den 30. September hinaus reichen würde. NetObjects stellte die Webdesign-Programme Fusion und Matrix her, welche die Entwicklung und Verwaltung von Websites mit einer grafischer Benutzeroberfläche ermöglichten. Am Ende des dritten Quartals hatte NetObjects nur noch 4,4 Millionen US-Dollar als Barmittel und barähnliche Mittel aufgeführt, während hingegen die Passiva 7,8 Millionen US-Dollar betrugen und damit deutlich über den Aktiva von 6,6 Millionen US-Dollar lagen. Auch die Rettungsaktion "Save NetObjects", von welcher Traum-Projekt.com schon berichtet hatte , konnte das Unternehmen leider nicht mehr retten.
Nun wird es interessant werden, wer sich die Technologie von NetObjects einverleibt. Den es gilt wohl als unwahrscheinlich, dass die Programme unter neuer Führung weiter am Markt bleiben. Damit wird der Kuchen für Dreamweaver , Frontpage & Co wieder etwas größer.
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Andree
- Chief Executive FOX-O-WARE -
* Programmieren ist ein ständiger Wettbewerb zwischen Programmierern die versuchen größere, bessere und idiotensichere Programme zu schreiben und dem Universum, das versucht größere und dümmere Idioten zu erzeugen...
...Bisher hat das Universum gewonnen (Author unbekannt) *
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