55 Prozent aller deutschen Erwachsenen verfügten im III. Quartal 2003 über einen Zugang zum Internet, dies geht aus einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen in Mannheim hervor. Erstmals ist mit 51 Prozent nun auch mehr als die Hälfte aller Ostdeutschen online. Im Westen der Bundesrepublik liegt der Anteil bei 56 Prozent.





Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bleiben jedoch: 62 Prozent der Männer verfügen über einen Internet-Zugang, bei Frauen liegt der Anteil erst bei 49 Prozent.











Besonders auffällig sind weiterhin die großen Unterschiede in der Zugangshäufigkeit im Zusammenhang mit der formalen Bildung: Während über zwei Drittel (77 Prozent) der Deutschen mit Hochschulreife einen Internet-Zugang besitzen, sind dies unter jenen mit Mittlerer Reife 58 Prozent und unter jenen mit Hauptschulabschluss mit Lehre nur 34 Prozent (ohne Lehre: 16 Prozent).











Überdurchschnittlich häufig sind die Anhänger der Grünen (78 Prozent) und der FDP (74 Prozent) im


Internet vertreten, die Anhänger der SPD (52 Prozent und der CDU/CSU (56 Prozent) weichen nur wenig vom Gesamtdurchschnitt ab.







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