Der US-Registrar VeriSign will 85% des Tochterunternehmens Network Solutions, Anbieter für Domainregistrierung und Webhosting, für 100 Millionen Dollar an die Beteiligungsfirma Pivotal Private Equity verkaufen. Damit trennt sich VeriSign vom Domainhandel. Die Tätigkeit als Verwalter von .com- und .net-Domains bleibt allerdings weiter bei VeriSign.
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="bildtabelle1" align="left" width="180"><tr><td class="bildtabelle2"></td></tr><tr><td class="bildtabelle3">Umstritten: die Umleitung von nicht existenten .com- und .net-Domains</td></tr></table>Zudem kündigte das Unternehmen an, den Sitefinder-Dienst, welcher nicht gefundene Domains unter .com und .net auf eine hauseigene Suchmaschine weiterleitete, wieder zu starten. Der Dienst war nach Druck seitens der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) gestoppt worden. Grund dafür war die Befürchtung, der Dienst verursache Instabilität im DNS-System und störe Spam-Filter.
Laut VeriSign habe der Dienst allerdings keinerlei Einwirkung auf die Stabilität des Internets. An einer Lösung, mit welcher auch Spam-Filter arbeiten können, wird zur Zeit gearbeitet.
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VeriSign
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