Maschinen, welche das Internet Tag für tag durchforsten verarbeiten zwar die Web-Inhalte, verstehen diese aber nicht. Ein Problem was dazu führt, dass Nutzern einer Suchmaschine oft reichlich unbrauchbares Material geliefert wird. Abhilfe soll dort die Ontologiesprache Web Ontology Language, kurz OWL, bringen, mit welcher man Computern die Bedeutung von Inhalten beibringen will.
Zwar steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen, das IT-Magazin iX hat sich dem Thema aber bereits in der aktuellen Ausgabe angenommen.
Um Maschinen das Web als nimmer versiegenden Quell des Wissens zu erschließen und seine Information ebenso für softwaretechnische Applikationen nutzbar zu machen, haben Tim Berners-Lee, einer der Mitbegründer des World Wide Web, und andere vor ein paar Jahren die Semantic Web-Initiative ins Leben gerufen. Das Semantic Web lässt sich als eine Art neue Infrastruktur des Webs beschreiben, die mittels diverser Sprachen darauf abzielt, Informationen in ein maschinenlesbares Format zu bringen. Dabei soll es das bestehende Web nicht ersetzen, sondern lediglich um eine Semantikschicht erweitern. So wie Web-Autoren in der Vergangenheit HTML lernen mussten, müssen Entwickler künftig verstehen, wie man mit Werkzeugen, wie zum Beispiel den Ontologiesprachen, wissensbasierte Systeme im Web baut.
Die Ausgabe 12/2003 von "iX" ist ab sofort am Kiosk erhältlich.
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