Von der Nigeria-Connection dürfte inzwischen bereits jeder Internetnutzer E-Mails bekommen haben. Dabei werden meist rührseelige Geschichten von dem Sohn eines Königs, der aus seinem Land vertrieben wurde und dabei zu Tode kam, von einem politisch verfolgten Professor, der für seine wissenschaftlichen Arbeiten einen hochdotierten Preis erhielt oder von dem kirchlichen Orden, der nach einem Militärputsch nunmehr um seine Existenz bangen muss aufgetischt. Und all diese Personen habens eins gemeinsam: Sie haben alle viel Geld was ins Ausland transferiert werden soll. Die Empfänger der E-Mails werden gebeten ein ausländisches Konto anzulegen und zunächst eine Kaution zu hinterlegen. Als Belohnung winken hohe Provisionen. Das dabei niemand sein Geld


wieder sieht, steht von vorne herein fest.





<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="bildtabelle1" align="right" width="148"><tr><td class="bildtabelle2"></td></tr><tr><td class="bildtabelle3">Nigerias Präsident Olusegun Obasanjo </td></tr></table>Die Technische Universität Berlin berichtet zudem, dass bereits Menschen nach Nigeria gelockt wurden um das Geld persönlich abzuholen und dort als Geisel genommen wurden.





Nigerias Präsident Olusegun Obasanjo hat nun Angst darum, dass diese weltweit verschickten E-Mails das Staatsimage beschmutzen und hat eine Komission ins Leben gerufen, der der nationale Sicherheitsberater und die Minister für Justiz und Technologie angehören. Diese soll u.a. durch Gesetze gegen die Versender dieser E-Mails vorgehen, berichtet die Interessensgemeinschaft Internetuser IG4.

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IG4




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