Gefällt mir sehr gut!
Nur das mit den Kreidezeichen an den Wänden wusste ich nicht. Gibts das wirklich?
Das Word Wide Web (WWW) wurde in diesem Jahr zehn Jahre alt - wirklich wahrgenommen haben dies wohl eher die wenigsten. Stattdessen dominierten im vergangenen Jahr zwei Plagen die Nachrichten: Viren und Spam. Der Virus wurde zwanzig und Virenautoren sorgten dafür, dass dies auch gehörig gefeiert wurde - mit noch mehr Würmern. Wochenlang diskutierte die Öffentlichkeit und die Medien über Lovsan, Klez, Sven, Sobig und Co. Und die Versender von unerwünschten Werbe-E-Mails (Spam) konnten auch einen großen Erfolg feiern: Immerhin machen sie inzwischen 56% des internationalen E-Mail-Verkehrs aus. Herzlichen Glückwunsch den Dreien!
Den Durchbruch des Jahres im Internet hatten sicher die "Weblogs": Es ist schick geworden, als "Blogger" seine tägliche Portion Gedanken und Meinungen im eigenen Online-Tagebuch niederzuschreiben und mit tausenden anderen Menschen zu teilen. Wer glaubt dies interessiere niemanden und keiner würds lesen, irrt. Denn tatsächlich erfreuen sich einige Weblogs großer Beliebtheit.
Viele Menschen wunderten sich im Jahr 2003 über sonderbare Kreide-Zeichen an Hauswänden in den Städten. Die meisten werden wohl vorbeigegangen sein, im Glauben dies seien noch die Markierungen der Sternsinger. Einige wenige jedoch wussten, worum es sich wirklich handelte: Hotspots. Denn die Wege ins Internet haben sich geändert: Wireless LAN (WLAN) ist auf dem Vormarsch. Überall entstehen öffentliche (oder ungeschützte) Zugänge ins Internet. Surfen ohne Kabel gehört zum guten Ton.
Aber wir haben auch einiges gelernt in diesem Jahr: Die Telekom schenkte uns den Glauben, alles was "T" oder Magenta ist sei Firmeneigentum, was durch Prozesse bewiesen werden müsse. Ein Unternehmer wollte uns zudem klar machen, dass er ein Patent auf die Verwendung KFZ-Kürzel von Städten und Landkreisen in Internetadressen habe und dominierte damit wochenlang die Internet-Nachrichten. Eine Studie klärte uns letztendlich über das auf, was wir schon immer wissen wollten oder gar schon wussten: Hacker sind Muttersöhnchen.
"One more thing:", so kündigte Steve Jobs auch in diesem Jahr die Produktneuheiten auf den Apple-Messen an. Und was er ankündigte: Apple bescherte uns im Jahre 2003 nicht nur den "schnellsten Rechner der Welt", den G5, sondern brachte mit "Safari" auch seinen eigenen Internet-Browser auf den Markt. Doch nicht nur über Apples Neuigkeiten freuten sich viele Webworker, sondern auch über die neuen Prdouktpaletten aus den Software-Häusern Adobe und Macromedia.
Der Trend im Webdesign ging in diesem Jahr zum minimalistischen Design und barrierefreien Internetauftritten. Gerade das Thema Barrierefreiheit war in diesem Jahr eines der Top-Themen und reihenweise Unternehmen nutzten dies aus, um in ihren Pressemitteilungen ihre neuen, barrierefreien Internetauftritte selbst zu loben.
Einig war sich die Internet-Gemeinde jedoch als die EU die Einführung von Software-Patenten diskutierte: Der Protestwelle im Internet schlossen sich auch namenhafte Unternehmen und bekannte Politiker an.
Zum Schluss sollten wir uns allerdings noch von der websicheren Farbpalette verabschieden, welche uns jahrelang begleitete. Nachdem sie immer weniger zum Einsatz kam, wurde sie in diesem Jahr offiziell zu Grabe getragen.
copyright by 4websites
ja das gibt es wirklich. ein trend welcher sich von london aus ausbreitete.
inzwischen gibt es aber mehr werbeschilder in bars, hotels, in den 1.klasse-wartebereichen im flughafen, etc.
Das sind aber die "offiziellen" - oft gebührenflichtigen - Spots. Die Kreidemarkierungen zeigen hauptsächlich die inoffiziellen Zugänge - da, wo die Admins zu dappich waren ( oder wo's ihnen egal war), den Zugang zu beschränken...Original geschrieben von titellos
inzwischen gibt es aber mehr werbeschilder in bars, hotels, in den 1.klasse-wartebereichen im flughafen, etc.
Gruß, der Michl
* * * if you want them to RTFM, make a better FM! * * *
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)