Microsoft-Chef Bill Gates fühlt sich laut eigenen Angaben mitschuldig am mangelhaften Schutz vieler Computer vor Viren und unerwünschten Werbe-E-Mails (Spams). Microsoft habe ein "Schuldgefühl", dass die Aktualisierung von Lösungen noch nicht so weit voran geschritten sei.
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="bildtabelle1" align="right" width="154"><tr><td class="bildtabelle2"></td></tr><tr><td class="bildtabelle3">Erst Ritterschlag, dann Geständnis: Bill Gates</td></tr></table>Nur jeder fünfte Nutzer aktualisiere allerdings vorhandene Schutzprogramme, kritisierte Gates. Als "neues Ziel" des Unternehmens erkärte Gates, sollen zukünftig alle Programme und Computer "miteinander kommunizieren". Dann könnte beim Ausfall eines Rechners ein Anderer die Arbeit ohne Probleme fortsetzen. "Das System muss unterscheiden lernen, an welcher Information der Nutzer das größte Interesse hat und was für ihn am wichtigsten ist."
Dies gab Gates heute in Prag bekannt. Erst gestern hatte Gates das Ende der Spam-Flut in 18 Monaten durch Microsoft-Lösungen angekündigt. Gleichzeit wurde in Großbritannien verkündet, dass Gates zum Ritter geschlagen werden soll.
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