Laut dem Anti-Spam-Spezialisten Brightmail ist der Anteil von unerwünschter Werbung (Spam) in den elektronischen Postfächern auf 60 Prozent gewachsen. Trotz des nur leichten Anstiegs von 2 Prozent betonte das Unternehmen, dass die internationale Gesetzgebung, neben technischen Lösungen, eine wichtige Rolle im Kampf gegen Spam spielen wird.
Spammer versprechen sich nach wie vor wirtschaftlichen Profit. Um ihr Ziel zu erreichen, greifen sie mittlerweile zu ausgeklügelteren Spam-Angriffen und dem sogenannten "Phishing". Dahinter verbirgt sich das Angeln nach vertraulichen Daten wie Kennwörtern und PIN-Nummern mittels betrügerischer Mails, die scheinbar von seriösen Firmen stammen. Phishing und Betrugsversuche machen derzeit 4 Prozent aller Spam-Mails aus.
"Trotz der neuen Gesetze sollten Firmen und private E-Mail-Anwender nicht davon ausgehen, dass Spam aus dem Internet verschwinden wird", sagte Ken Schneider, Leiter Technologie bei Brightmail. "Entscheidend ist jetzt, dass Institutionen und Unternehmen verstehen, wo die gegenwärtigen Gesetzgebung ihre Grenzen hat, und ihre Mailboxen gegen alle Arten von Spam schützen."
Das Unternehmen erstellt seine Statistiken auf Basis der mehr als 85 Milliarden E-Mails, die monatlich in den 300 Millionen Mailboxen seiner Kunden sowie in seinem patentierten Netzwerk aus Millionen von Lockvogel-Postfächern eingehen.
Mehr Infos:
Brightmail
copyright by 4websites
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)