Berner Wissenschaftler haben mittels computerunterstützter Inhaltsanalyse Angebot & Nachfrage von Inhalten, Produkten und Dienstleistungen im Internet direkt miteinander vergleichen. Die Resultate sind ernüchternd: 80-90% der Inhalte auf den Webseiten werden gar nie nachgefragt oder gesucht.
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="bildtabelle1" align="right" width="190"><tr><td class="bildtabelle2"></td></tr><tr><td class="bildtabelle3">Haben wir es nicht schon immer gewusst? Das Internet besteht aus viel Unbrauchbarem</td></tr></table>Nach 15 Jahren Entwicklungszeit ist es den Wissenschaftlern gelungen 3,8 Millionen Textinformationen im Internet pro Tag zu analysieren. Mit den Studien können die Forscherinnen und Forscher von ArgYou deshalb die Angebote auf Webseiten aller Art direkt mit sämtlichen Inhalten verglichen werden, welche via diverse Suchmaschinen gesucht werden.
Derzeit arbeiten die Berner Inhaltsanalytiker an einem Schweizer Gütesiegel für nachfragenoptimierte Webseiten. Nach Angaben der Institutsleitung vermutet diese einen gewichtigen Grund dafür, dass zahlreiche Internetprojekte in den letzten Jahren Schiffbruch erlitten haben darin, dass man etwas produziert und angeboten hat, wofür es gar keine entsprechende Nachfrage im Netz gab oder wo die Nachfrager gar ganz anders gesucht haben und deshalb das potenziell vorhandene Angebot jeweils gar nicht gefunden haben. "Die Anbieter kennen meistens ihre Angebote besser als die potenziellen Kunden, welche etwas suchen. Aus diesem gegenseitigen Missverständnis heraus können sich Anbieter und Nachfrager im Internet oft gar nicht finden" teilt Glauser auf Anfrage mit.
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