Das Internet macht, entgegen aller Mythen, aus den Nutzern keine Einzelgänger und verstärkt nicht soziale Klüfte. Auch von einem globalen Dorf kann noch nicht die Rede sein. Dies sind Ergebnisse des World Internet Project (WIP), welches heute vom Europäischen Medieninstitut veröffentlicht wurde.
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="bildtabelle1" align="right" width="180"><tr><td class="bildtabelle2"></td></tr><tr><td class="bildtabelle3">Die Mythen der einsamen Internetnutzer sind Geschichte</td></tr></table>Das Internet als weltweite Kommunikationsplattform wurde in den letzten Jahren völlig überschätzt, so der Direktor des Institutes, Jo Groebel. "Es gibt zwar eine immense Ausweitung des persönlichen Kommunikationsraumes, ein Mehr an sozialen Beziehungen, aber meist wird dieser Raum durch die jeweilige Muttersprache begrenzt." Auch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind bei weitem nicht so stark wie oft angenommen wird. Die Verbreitung des Internets ist inzwischen so groß, dass auch die Internetnutzer mittlerweile der Normalverteilung in der Bevölkerung entsprechen.
Für die Auswertung wurden 30.000 Menschen in 14 Ländern befragt.
Mehr Infos:
Europäisches Medieninstitut
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