Die Kluft zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung hat sich auch im vergangenen Jahr nicht annähernd geschlossen. So waren 59 % der Männer und nur 42 % der Frauen im Jahr 2003 online. Der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Onlinern, der 2002 14 Prozentpunkte betrug, stieg 2003 somit auf 17 Prozentpunkte an. Besonders hoch ist der Frauen-Anteil in Hessen und Schleswig-Holstein.
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="bildtabelle1" align="left" width="180"><tr><td class="bildtabelle2"></td></tr><tr><td class="bildtabelle3">2003 waren wesentlich mehr Männer als Frauen online</td></tr></table>Zwar steigt die Internetnutzung mit höheren Bildungsqualifikationen an, trotzdem gibt es bei der Generation 60plus mit Abitur bzw. Hochschulabschluss ein gravierendes Gefälle zwischen Frauen (24 % online) und Männern (44 % online). Schülerinnen (83 % online) liegen dagegen ähnlich hoch wie ihre männlichen Kollegen (85 % online). Für Männer in der Altersgruppe zwischen 30 - und 59 Jahren mit Volksschulabschluss ist das Internet ein deutlich attraktiveres Medium als für die gleichaltrigen Frauen mit vergleichbarem Bildungsabschluss. Das verdeutlicht das gravierende Gefälle von ca. 20 Prozentpunkten in dieser Altersgruppe.
Die Werte beruhen auf einer Sonderauswertung einer von TNS Emnid mit über 30.000 Personen über 14 Jahren durchgeführten Interviews durch den Verein "Frauen geben Technik neue Impulse e.V.".
copyright by 4websites
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)