Ein Mitarbeiter des Magazins Spiegel hatte bei einem Versuch unverschlüsselte WLAN-Signale zum Abruf eigener Mails beim Internet Service Provider T-Online zu nutzen, plötzlich die Post eines Unbekannten im Posteingang, dessen WLAN-Signal er aufgeschnappt hatte.

Der Grund dafür ist relativ einfach: Beim Zugriff auf E-Mails via POP3 nimmt T-Online keine Überprüfung der Benutzerkennung vor noch werden Benutzername oder Passwort abgefragt. Die Identifizierung erfolgt ausschließlich über die jeweils verwendete Einwahlkennung.

Bei T-Online soll das Problem laut Angaben des Spiegels bereits bekannt sein - eine Lösung gibt es jedoch nicht. Stattdessen rät man den Nutzern ihre WLAN-Netzwerke nach außen hin zu schützen.

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Bericht bei SPIEGEL Online




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