Die US-Patentbehörde hat das umstrittene Eolas-Patent vorläufig aufgehoben. Mit diesem Patent ließ sich das US-Unternehmen Eolas die Funktion interaktive Programme und Routinen (z.B. Plugins wie Flash, Quicktime, etc.) aus Internet-Browsern heraus zu starten, patentieren.
Ein erstes Urteil verbot Microsoft den weiteren Vertrieb von Versionen des Webbrowsers Internet Explorer, da dieser das Patent verletze. Microsoft ging in Berufung und auch der Erfinder des WWW, Tim Berners-Lee, wandte sich an die Patentbehörde. Denn auch sämtliche anderen Browser nutzen diese Technologie, welche heute zum Web-Standard gehört.
Eolas hat nun 60 Tage Zeit dagegen Einspruch zu erheben.
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