Ab dem 31. März erweitert die Vergabestelle für .at-Domains, nic.at, die in Domains möglichen Buchstaben um 34 neue Zeichen. Darunter auch die deutschen Umlaute ä, ö und ü. Während in Deutschland und der Schweiz bereits zum ersten März die sogenannten Internationales Domainnames (IDN) wollte nic.at laut eigenen Anagaben warten und aus den Fehlern der Deutschen und Schweizer lernen.
„Wir rechnen am ersten Tag mit etwa 80.000 - 100.000 Anträgen. Aus diesen Anträgen werden aufgrund von mehrfachen Nennungen von ein und desselben Domainnamens vermutlich zwischen 15.000 und 25.000 neue Domains registriert“, so nic.at-Geschäftsführer Richard Wein.
Vorreservierungen werden von nic.at keine entgegengenommen. Erst am 31.03.2004 um Punkt 12.00 werden die IDN-Anträge angenommen. Anträge, welche vorher eintreffen, werden mit einer Fehlermeldung zurückgewiesen. Um den Ansturm bewältigen zu können, arbeitet nic.at mit einer Bandbreitenlimitierung. Da es nur eine E-Mail Schnittstelle geben wird, über die IDNs beantragt werden können, sollen alle Registrare – unabhängig von technischen Voraussetzungen – die gleichen Chancen haben.
In Deutschland gingen innerhalb der ersten 48 Stunden mehr als 600.000 Anträge ein und über 130.000 IDN-Domains wurden registriert. öko.de war die erste deutsche IDN-Domain. Zu den Top 3 der beliebtesten deutschen IDN-Domains zählten möbel.de (318 Anträge), glückwunsch.de (303 Anträge) und bücher.de (302 Anträge).
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nic.at
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