Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) e.V. begrüßt in einer Erklärung das, im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) normierte, SPAM-Verbot in Deutschland. "Trotz weiterhin bestehender Rechtsunsicherheiten und fehlender internationaler Regelungen ist damit zu rechnen, dass das ausdrückliche Verbot der Zusendung unerwünschter Werbe-E-Mails eine gewisse Präventivwirkung entfalten wird", so der dmmv.

Daher setzt sich der Verband im Verbund mit anderen internationalen wie nationalen Internet- und Multimedia-Verbänden für eine weltweite Regelung ein. Der vom dmmv eingeschlagene Weg deckt sich dabei mit den Vorstellungen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, die das Thema SPAM auf die Tagesordnung der Welthandelsorganisation (WTO) gesetzt sehen möchten, und der Europäischen Union, die verstärkt die Zusammenarbeit mit der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sucht. Als ersten Teilerfolg bezeichnet der dmmv die Aufnahme des Themas SPAM in die Abschlusserklärung des UN-Informationsgipfels im Dezember letzten Jahres. Konkrete Schritte zur Bekämpfung der SPAM-Problematik auf internationaler Ebene stehen indes noch aus.



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