Das Spamhaus Project hat einen Antrag bei der ICANN auf Einführung der Domainendung ".mail" gestellt (wir berichteten). Damit will das Projekt mit Unterstützung des Spamhaus.org-Gründer Steve Linford eine Domainendung nur für den E-Mail-Verkehr einführen. Webseiten sollen unter .mail nicht erreichbar sein.

Eine Domain unter .mail, welche rund 2000 Dollar pro Jahr kosten soll, richtet sich vor allem an Unternehmen, welche sicherstellen wollen, dass ihre E-Mails auch ankommen und nicht versehentlich in Spam-Filtern hängen bleiben. Die Domainendung ".mail" soll somit eine Art Whitelist für E-Mail-Versender sein. So soll der Empfänger-Server eine DNS-Abfrage starten um festzustellen ob es sich um einen korrekten Server handelt.

Vorraussetzung für eine .mail-Domain soll eine bereist bestehende Domain sein. So würde für uns beispielsweise die Domain webwork-magazin.de.mail in Frage kommen.

Funktionieren kann dieses Konzept allerdings nur, wenn einerseits viele Unternehmen auf die .mail-Domains setzen und andererseits auch die Zugangs- und E-Mail-Provider mitspielen und ihre Filter auf .mail einstellen. Eine klare Absage kam aber bereits von dem Provider AOL, welcher nicht auf Technologien von Drittanbietern bei der Spam-Bekämpfung setzen will.

Mehr Infos:
Spamhaus.org




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