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Thema: Studiengebühren werden steigen - wehrt euch

  1. #1
    TP-Member Chris263 macht alles soweit korrekt
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    Studiengebühren werden steigen - wehrt euch

    Neues Hochschulgesetz in Arbeit. Durch dieses Gesetz werden die Studiengebühren enorm angehoben.

    Wehrt euch dagegen, indem ihr eine digitale Unterschrift unter http://www.asta.uni-konstanz.de/petition/indexpet.htm
    abgibt.

    Helft mit.

    1 Million Unterschriften stoppen nach deutschen Recht diesen Gesetzesbeschluss.

    Weitere Infos findet Ihr unter dem Link

  2. #2
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    Im Einfach-so-Bereich macht sich dieser Aufruf doch gleich viel besser...

    1 Million Unterschriften stoppen nach deutschen Recht diesen Gesetzesbeschluss.
    Wo kommt denn diese Info her? Kannst du das mal belegen?
    Geändert von OBI-Wahn (23.01.2005 um 00:30 Uhr)


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  3. #3
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    Zitat Zitat von Chris263
    1 Million Unterschriften stoppen nach deutschen Recht diesen Gesetzesbeschluss.
    Das bezweifle ich...
    Btw: Was Löhnt man in D an Studiengebühr pro Semester?
    In Ö 350,- ungefähr...

  4. #4
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    Zitat Zitat von Schneeschaufel
    Btw: Was Löhnt man in D an Studiengebühr pro Semester? In Ö 350,- ungefähr...
    Bei uns in Hessen bezahlt man für den ersten Studiengang innerhalb der Regelstudienzeit (+ ca 3-4 Sem.) gar nichts. Dann kostet es zwischen 500 und 900 € pro Semester. Das Zweitstudium schlägt mit 500 - 1500 € pro Semester zu Buche.

    Man beachte jedoch: Das Geld fließt in den hessischen Landeshaushalt und verbleibt nicht zweckgebunden in den Unis! Roland Koch sei Dank...


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  5. #5
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    Das kann aber keine öffentliche Uni sein bei 500 bis 1500 pro Semester?!

  6. #6
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    Ohhh, doch und eine sehr schlecht ausgestattete. Ist wie gesagt erst ab dem zweiten Studiengang fällig...


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  7. #7
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    Ach so, ich glaube ich hab da was falsch verstanden.
    Der erste Gang, also wurscht ob Mag. oder Dr. irgendwas kostet Nüsse, der 2. Gang zum 2. Titel kostet dann besagte Summe? Gilt das auch für Doppelstudium?
    Ich frag nur deshalb, weil sich hier in Ö die arme Studentenschaft schwer benachteiligt fühlt, weil sie 350,- p/S zahlen muss..

  8. #8
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    Für Doppelstudium zahlt man nichts, sofern man es schafft, beide Abschlüsse im gleichen Semester zu machen und bei beiden nicht zum Langzeitstudenten zu werden.

    Beendet man einen Studiengang vor dem anderen, kostet es im zweiten die Semester die genannten Zweitstudiumsgebühren. Überschreitet man in einem (oder beiden) die Regelstudienzeit um ca. 3-4 Semester, kostet es die Langzeitstudiengebühr. Zusätzlich zahlt man pro Semester (ab dem ersten Semester) ca. 220,- € Uni-Beitrag, ÖPNV-Ticket und (Landeshaushaltsaufbesserungspauschale - genannt) Verwaltungsgebühr.

    Ich halte von Studiengebühren überhaupt garnichts. Schlaue Köpfe sind die einzige Ressource, die wir haben! Studiengebühren wirken daher nur kontraproduktiv!


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  9. #9
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    Zitat Zitat von OBI-Wahn
    Ich halte von Studiengebühren überhaupt garnichts. Schlaue Köpfe sind die einzige Ressource, die wir haben! Studiengebühren wirken daher nur kontraproduktiv!
    Nein, auch Bodenschätze
    Mich freut es auch nicht, halbjährlich 350 zu überweisen, aber dafür wird mir auch was geboten. Fh´ler haben es eben besser...
    Grundsätzlich finde ich es ok, vielleicht hilft es ein bißchen, Alibi- und Langzeitstudenten zu entfernen, damit die ernsthaft Studierenden wieder mehr Luft zum atmen, und vor allem mehr Platz und Möglichkeiten in und um die Vorlesungen/Prüfungen haben.

  10. #10
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    Hmmm, welche wirklich erträglichen Bodenschätze hat Deutschland?

    Und welcher Langzeitstudent stört denn den Uni-Betrieb wirklich? Sind es nicht eher die absolut geringen Anforderungen an die Abiturienten, an die Uni zu gelangen, die zu überfüllten Hörsälen führen? Das Abitur wird bei uns an den meisten Schulen nachgeworfen und die Leute gehen dann halt studieren...

    Die paar Langzeitstudenten machen den Braten wirklich nicht fett. Das ist nur ein vorgeschobenes Argument. Und Alibi-Studenten schrecken die Studiengebühren bei uns nicht ab. Ich kenne genug selbständige Jungunternehmer, die nur eingeschrieben sind, weil es trotz Studiengebühren günstiger ist, als Student krankenversichert zu sein und auch noch kostenlos den ÖPNV benutzen zu dürfen.

    Langzeitstudenten schreiben in der Regel auch nicht mehr Klausuren, belegen auch nicht mehr Vorlesungen, sondern erledigen das gleiche Pensum nur über mehr Semester verteilt. Wie sollen sie also zu den schlechten Uni-Bedingungen beitragen?

    Alibi-Studenten stören den Uni-Alltag überhaupt nicht. Die Ungerechtigkeit mit dem Schmarotzen der KV-Beiträge und der ÖPNV-Karte kann man - wie die Praxis zeigt - nicht mit Studiengebühren bekämpfen. Es ginge viel einfacher: an die Semesterzahl gebundene Zwischenprüfungen oder Studiennachweise. Dann wären die Alibi-Studenten schnell raus...

    Dies ist aber nicht Sinn der hessischen Studiengebühren, sondern nur die Sanierung des Haushalts bei gleichzeitiger Kürzung des Bildungsetats. Und dafür sehe ich es nicht ein, einen Beitrag in der oben genannten Höhe zu leisten!

    Wie immer: es trifft immer die Falschen!

    Noch dazu werden Studenten in dieser Situation als Schmarotzer dargestellt, die nur dem Staat auf der Tasche sitzen. Dass diese die Investition des Staates später in der Regel um ein Vielfaches an Steuern, Kaufkraft und eigenen Investitionen zurückzahlen, wird dabei gerne vergessen. Das einzige was dann noch vorgebracht wird, ist dann der Neid, der schlechter Verdienenden.

    Aber sind es nicht gerade die Studiengebühren, die es nicht so betuchten Leuten / Eltern unmöglich machen, das Studium zu finanzieren. Dies führt doch dann erst zur Schieflage.

    Nein, gleiches Recht für alle - unabhängig von dem Einkommen der Eltern!

    Es macht keinen Sinn für den Staat, die Studenten noch weiter zu belasten. Das kostet später nur Arbeitsplätze...
    Geändert von OBI-Wahn (23.01.2005 um 01:55 Uhr)


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  11. #11
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    Nur mal nebenbei gefragt: ist die Studiengebühr (u. deren evtl. Erhöhung) nicht auch dafür da, um zu verhindern, dass manche Studenten das alles etwas ausnutzen und sich eine schöne Zeit machen?
    Da mal eine Vorlesung und da mal… Für Leute mit so einer Einstellung sollte das studieren sowieso gleich verboten werden .

    Ich will hier keine lange Diskussion auslösen, aber es ist sicher ein Grund für eine Gebühren-Erhöhung, den ich oben genannt habe.
    </andy>
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  12. #12
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    Für was bezahlt man die Studiengebühren eigentlich? Ich meine deutsche Unis haben doch gar nix anzubieten, was es wert währe, bezahlt zu werden, oder hab ich da was verpasst?

  13. #13
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    @Obi
    Naja, da kann man geteilter Meinung sein.
    Wenn man sich hier in Ö an manchen Unis, respektive Fakultäten die Studentenzahlen im 1. Semester anschaut, könnte man zu dem SChluss kommen, dass die Studiengebühr die Pseudo- und "ich weiß nicht was ich machen soll"Studenten abhält. (Tut sie aber nicht)
    Mit dem Ergebnis, dass ordentlich Studierende auch alle Vorlesungen und Klausuren genießen können, was ja zur Zeit nicht der Fall ist.
    Abgesehen davon denke ich, dass ein überzeugter Student diese Gebühr in Kauf nimmt und eben etwas hackeln muss, damit er durch kommt. Von Papa vollsubventionierte haben es da eben leichter...
    Es ist egal, was man macht, es passt ja sowieso nie. Die Studiengebühr will keiner, harte Aufnahmsprüfungen(wie sie in der Fh normal sind), will an Unis keiner, man könnte ja in seiner Freiheit bedindert werden. (!)
    Sonstige arglistige und böse Freiheits- und Individualitätsberaubungen werden prinzipiell nicht geduldet, dann müsste man sich ja anstrengen und was für sich selber tun .
    Imho gibt es für das "Überangebot" an besagter Minderheit nur zwei Lösungen: entweder die Anzahl durch schwere Vor/Aufnahmsprüfungen reduzieren, oder die Kapazitäten erweitern.
    ..oder man geht auf eine Fh, zahlt auch Studiengebühr, lässt sich davon aber nicht kratzen, weil man berufsbegleitend studiert und sowieso 20 bis 40h buckelt pro Woche...

  14. #14
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    @ Schneeschaufel

    1. Bin ich absoluter Verfechter der Aufnahmeprüfung - gerade vor dem Hintergrund, dass meiner Meinung nach an vielen Schulen das Abitur zu leicht zu bekommen ist (kleine entschärfende Korrektur meiner obigen Aussage Levis zu Liebe... ), sodass eine Vergleichbarkeit im Sinne einer "Allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung" oder wie das Abitur auch immer eigentlich heißt sowieso nicht mehr gegeben ist.

    2. Ich selbst habe im Vergleich zu den meisten meiner Kommilitonen sehr schnell studiert und wollte einen zweiten Studiengang belegen, was aber dann - auch - wegen der Studiengebühren für ein Zweitstudiengang nicht möglich war. Bei uns an der Uni wird einem im Endeffekt auch nicht viel geboten, sodass es sehr fragwürdig ist, warum ich dafür auch noch was bezahlen soll.

    3. In den Studiengängen BWL/VWL und Jura zB wird zusätzlich zu den Studiengebühren, Verwaltungsgebühren, etc. auch noch eine Prüfungsgebühr erhoben. Für was alles sollen wir noch zahlen? Ein Langzeitstudent zahlt aber zB genau die gleichen Prüfungsgebühren, weil er eben genau die gleichen Prüfungen schreibt, wie ein Fast-Food-Student. Warum also dann noch zusätzliche Studiengebühren für vielleicht 5 % der Studierenden, die mehr als 13 Semester für Jura benötigen?

    4. Studenten haben in der Regel wenig Geld, gehören nach ihrem Einkommen zu den einkommensschwächsten Mitgliedern der Gesellschaft (nicht umsonst gibt es soviele Ermäßigungen für diese). Warum soll man diesen Zustand auch noch verschlimmern?

    5. Ich kann es nur wiederholen: Im Vergleich zu anderen Industriestaaten verfügen wir über keine nennenswerten Ressourcen, die den Lebensunterhalt einer gesamten Volkswirtschaft sichern kann. Wir haben weder Öl noch Eisenerz, große Flächen für die Landwirtschaft, etc. Deutschland ist das Volk der Dichter und Denker und das sollte auch so bleiben. Wissen, Know-How und Akademiker haben Deutschland zu dem gemacht, was es bis in die neunziger Jahre hinein war: Ein Land, auf das man stolz sein konnte: Produkte "Made in Germany" waren mal über die Maße begehrt. Wir waren in vielen Branchen Technologieführer und haben dies in die ganze Welt erfolgreich exportiert. Und genau das wird eben durch völlig unnötige Studiengebühren bei gleichzeitiger Kürzung der Uni-Etats konterkariert!


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  15. #15
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    Viele Studiengänge in Deutschland sind doch sowieso schon mit numerus clausus ausgestattet. Da braucht man dann doch nicht noch Aufnahmeprüfungen?!
    ............................

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