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Thema: Interesse an Politik?

  1. #1
    TP-Insider coffeejunk ist auf einem guten Weg
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    Interesse an Politik?

    Hat jemand vielleicht schon mal überlegt einer Partei beizutreten, um selbst mal was anzupacken, was alle Politiker falsch machen?

    Hat vielleicht schon jemand mal überlegt eine Partei zu gründen, die nicht dem Machtgehabe folgt sondern Interessen der Bürger?
    Eine Partei, die wenigstens auch Ahnung vom Ganzen hat, für das diese sich einsetzt? Zum Beispiel Ahnung von den Folgen der Software-Patente, Ahnung von den Problemen der Webdesigner?

    Lohnt es sich denn, gerade jetzt bei der drohenden Auflösung des Bundestages, eine Partei zu gründen?
    Gebt mal eure Meinungen ab.

    Dies ist bewusst Off-Topic und hat mehr mit eurer Politischen Neigung zu tun.

  2. #2
    TP-Specialist rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von rewboss
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    In Großbritannien ist die Monster Raving Loony Party sehr beliebt, wobei ich immer für die Sexy Underwear Party gestimmt habe...

  3. #3
    TP-Specialist PeterBrand hilft, wo's geht PeterBrand hilft, wo's geht PeterBrand hilft, wo's geht Avatar von PeterBrand
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    Zitat Zitat von coffeejunk
    Hat vielleicht schon jemand mal überlegt eine Partei zu gründen, die nicht dem Machtgehabe folgt sondern Interessen der Bürger?
    So hat glaub ich jede Partei angefangen - aber wenn man mal "oben" ist, will man seinen Platz auch halten, und das ist dann das was wir Politik nennen. Oder so...
    Freedom for Mars!


  4. #4
    TP-Specialist rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von rewboss
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    Ein großes Problem mit unserem System ist nämlich, dass Politiker sich nicht leisten können, über die gegenwärtige Wahlperiode hinauszudenken.

    Ein Beispiel aus meinem Heimatland. Wer in Großbritannien mal unterwegs war, wird festgestellt haben, dass es mit dem Verkehr eine Katastrophe ist. Die Bahn ist teuer, langsam, unzuverlässig, überfüllt, veraltet und nicht flächendeckend. Meine Heimatstadt mit 10.000 Einwohnern hatte mal einen Bahnhof, der auch die Nachbarstadt mit nochmals 10.000 Einwohnern versorgte, jetzt aber nicht mehr. Dementsprechend sind die Straßen total verstopft, besonders in Südengland. Kommt man aus Richtung Bristol und will nach Harwich, um mit der Fähre nach Holland zu fahren, muss man -- wenn man mit dem Öffentlichen unterwegs ist -- mit der Bahn nach London-Paddington, eine halbe Stunde mit der U-Bahn nach Liverpool Street durchquälen (mit dem ganzen Gepäck natürlich) und weiter mit der Bahn.

    Und warum tut die Regierung da nichts? Weil es zu lange dauern würde. Es bedarf eine komplette Überholung des Bahnnetzes und der Londoner U-Bahn (die auch katastrophal ist), was bedeutet: Baustellen, Umleitungen, Verspätungen und so weiter. Nebenstrecken müssen überall gebaut werden, weil sie in den 60er Jahren als unwirtschaftlich außer Betrieb genommen wurden, das heißt: Noch mehr Baustellen, ggf. müssen Häuser und Bäume weichen, da wird auch die Naturschützer Probleme mit haben. Das muss auch noch alles bezahlt werden: Der Steuerzahler wird's merken. Wird dafür der Straßenbau vernachlässigt, werden sich Autofahrer mit Recht fragen, warum ihr KFZ-Steuer für die Bahn zweckentfremdet wird.

    Kurz gesagt: Nach 5 Jahren sieht alles noch schlimmer aus -- das wäre aber notwendig, damit es später besser aussieht. Die Wähler haben aber selten so viel Geduld, und bei den nächsten Wahlen werden sie die Partei wählen, die ein Ende des Elends verspricht... aber nicht, indem sie die katastrophale Politik ihres Vorgängers fortsetzen.

    Thatcher hat es gerade noch geschafft, ihre Reforme durchzusetzen, aber der Prozess war sehr sehr schmerzhaft. Sie war aber äußerst unbeliebt und brauchte noch einen kleinen Krieg (mit Argentinien), um wieder gewählt zu werden. Heute erkennt man, dass ihre Reforme bitter nötig waren -- damals aber....

  5. #5
    Guest Strogij hilft, wo's geht Strogij hilft, wo's geht
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    Zitat Zitat von coffeejunk
    Eine Partei, die wenigstens auch Ahnung vom Ganzen hat, für das diese sich einsetzt? Zum Beispiel Ahnung von den Folgen der Software-Patente, Ahnung von den Problemen der Webdesigner?
    Ja, das sind auch die Hauptprobleme...

  6. #6
    TP-Member Ironwhistle ist auf einem guten Weg Avatar von Ironwhistle
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    Ich bin in die WASG eingetreten - so weit, so gut...

    Dachte die machen es besser und was geschieht?
    Der Bundesvorstand lässt sich von Gewerkschaften und PDS schmieren. Adè Bürgernahe und Sozialfreundliche Politik...
    Explantierte Gedanken
    StGB SS328 Absatz 2.3: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

  7. #7
    TP-Veteran fuchsschwanz ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE fuchsschwanz ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE fuchsschwanz ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE fuchsschwanz ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE fuchsschwanz ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von fuchsschwanz
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    ich hab mal für den stadtrat in bern kandidiert- so ganz ohne werbung nur mit einem sympatischen bild in denkerpose- und wurde beinahe gewählt!
    eigentlich war ich nicht mitglied der partei (junge alternative JA) ich bin nur als lückenbüsser in die liste aufgenommen worden, dieses erlebniss hat mir viel mut gemacht. ich denke jetzt, wenn ich irgendwann mal ernsthaft in erwägung ziehen würde, politisch aktiv zu werden, ist das gar nicht so "unrealistisch" wie ich immer geglaubt habe...
    toby-or not to be!

    HABAKUK

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