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Thema: Warum mehr Kinder ?

  1. #1
    TP-Veteran Nele ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nele ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nele ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nele ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nele ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nele ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von Nele
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    Warum mehr Kinder ?

    Ich muß zugeben, dass meine politische Bildung nicht eine der Besten ist. Deshalb wollte ich mal zwei Frage in den Raum werfen.

    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das ständige Gerede der Politiker, dass wir mehr Kinder bräuchten. Warum, wenn wir doch so viele Arbeitslose haben ? Ok, wir werden bald auch noch mehr Rentner haben, die alle versorgt werden müssen, nur werden noch mehr Arbeitslose das doch kaum leisten können.

    Außerdem verstehe ich nicht, warum die Politiker ständig meinen, dass das Wirtschaftswachstum sich erhöhen müsse. In einem begrenzten Raum kann etwas nicht unendlich bzw. immer weiter wachsen. Die Erde und somit auch die Wirtschaft ist doch aber begrenzt. Wieso versucht man dann nicht eher einen bestimmten Level zu halten ?

    Also, wie ihr seht, bin ich etwas verwirrt.
    Vielleicht kann mir das hier jemand mal erklären.

  2. #2
    TP-Senior omni ist auf einem guten Weg Avatar von omni
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    Vereinfacht zum Wirtschaftswachstum: Wenn die Wirtschaft nicht oder zuwenig (wie bei uns eben der Fall) wächst, wird auch nicht mehr produziert --> Menschen werden entlassen --> Noch mehr Arbeitslose. Wenn die Wirtschaft wächst, wird mehr produziert, es werden dadurch mehr Arbeitskräfte gebraucht --> weniger Arbeitslose --> Kaufkraft steigt und Staatskassen werden weniger belastet --> die Menschen und der Staat haben mehr Geld, dadurch steigen die Investitionen und die Kaufkraft was die Wirtschaft weiter wachsen lässt. Dadurch würden auch Arbeitsplätze für die Kinder was wir mehr brauchen geschaffen. Und die brauchen wir, wie Du gesagt hast, um die Rentenkassen zu füllen.
    Das Problem bei der Arbeitslosenquote ist noch, dass sie eigentlich viel höher ist. Gründe hierfür sind: Umschüler etc. zählen nicht mit rein, Kurzarbeit zählt nicht mit rein... d.h. es steht eigentlich noch schlimmer als man denkt.
    Wie gesagt, nur stark vereinfacht (so 100% steig ich auch nicht durch), wenn was falsch ist, bitte korrigieren.
    Deshalb ist jede Marktwirtschaft bestrebt, dass die Wirtschaft wächst.

    Gruss omni

    Edit: und das alles ganz detailliert zu erklären, würde den Rahmen hier vermutlich sprengen. Nicht umsonst ist VWL eine Wissenschaft...
    Geändert von omni (28.07.2005 um 15:50 Uhr)
    Das Wenige, das ich weiß, verdanke ich meinem Nichtwissen.
    Sacha Guitry (1885-1957), frz. Schriftsteller, Schauspieler u. Regisseur

  3. #3
    TP-Specialist Schneeschaufel hilft, wo's geht Schneeschaufel hilft, wo's geht Schneeschaufel hilft, wo's geht Schneeschaufel hilft, wo's geht Avatar von Schneeschaufel
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    Zitat Zitat von omni
    Nicht umsonst ist VWL eine Wissenschaft...
    Vwl ist eher ein Witz und wirtschaftstheoretischer Ideologiequatsch.

    Imho geht der Kinderbedarf nicht mit der Überproduktion und Deckung des Bedarfs konform...

  4. #4
    TP-Senior omni ist auf einem guten Weg Avatar von omni
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    Zitat Zitat von Schneeschaufel
    Vwl ist eher ein Witz und wirtschaftstheoretischer Ideologiequatsch.
    Naja, bei der Klausur hatte ich nichts zu lachen...
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  5. #5
    TP-Specialist Schneeschaufel hilft, wo's geht Schneeschaufel hilft, wo's geht Schneeschaufel hilft, wo's geht Schneeschaufel hilft, wo's geht Avatar von Schneeschaufel
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    Zitat Zitat von omni
    Naja, bei der Klausur hatte ich nichts zu lachen...
    Ich auch nicht.
    War eine Qual und Schindere wegen dem Zeugs.

    [/ot]

  6. #6
    TP-Veteran planmatsch ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE planmatsch ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE planmatsch ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE planmatsch ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE planmatsch ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE planmatsch ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von planmatsch
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    Hi Nele, eine berechtigte Frage.
    Ich war vor kurzem in NMS auf einer Tagung. Dort sprach´ ein Demographieforscher (wat dat alens gift )
    Deine Frage stellte er auch mal in den Raum und sagte, es sei doch eh irgendwie ein bisschen voll, find´ ich auch, es gibt doch auch andere Länder, die viel geringer bevölkert sind und trotzdem nicht schlechter funktionieren als die BRD (Anm. von mir: z.Z alle Länder in Westeuropa )
    Die Antwort ist ganz einfach, und Du hast Sie auch schon selbst gegeben: Es wird sich eine Versorgungslücke auftun, die kaum zu schließen ist!
    Der Einwand mit den Arbeitslosen ist im Zusammenhang mit unserem Nachwuchs etwas absurd, denn es werden ja nicht alle Neugeborenen automatisch arbeitslos. Soll heißen, dass die Arbeitslosigkeit kein demographisches Problem, sondern ein strukturelles ist. Wenn Du drei Stunden arbeiten musst, um einen Handwerker eine Stunde lang zu bezahlen, dann darf man sich nicht wundern, dass es so ist wie es ist. Wer daran Schuld ist, das wollen wir hier nicht klären, aber es sind nicht die Neugeborenen.
    Auch Deine zweite Frage ist verständlich, im Prinzip wäre eine Wirtschaft ohne Wachstum wohl möglich (Stichwort: alles soll so bleiben wie es ist), zuallererst widerspricht das aber dem Naturell der Menschen, der immer nach mehr strebt, schon darum klappt es nicht. Außerdem kann es nicht in einem System funktionieren, dass zu einem anderen in Konkurrenz steht. Drittens finanzieren wir unser jetzt mit einem mehr in der Zukunft, das ist ein Kettenbrief und kann nicht gut gehen. Wachstum ist nicht unendlich, da hast Du recht! Ich denke da oft drüber nach und habe die schlimmsten Befürchtungen!
    Omni schreibt, dass mehr Leute eingestellt werden, wenn die Wirtschaft wächst, das sehe ich in der Praxis etwas anders. Es wird mit der gleichen Zahl an Beschäftigten mehr produziert, die Produktivität einer Firma wird erhöht, um im Wettbewerb zu bestehen, die Firmen die das nicht leisten können werden verdrängt. Erhöhte Produktivität veranlasst einige Interessengruppen höhere Löhne zu verlangen, die verteuern das Produkt erneut, es wird wieder rationalisiert, um die Produktivität erneut zu erhöhen usw. Der Schuss geht sozusagen nach hinten los. Einige Glückliche verdienen mehr Geld der Rest fällt hinten runter und bekommt keine neue Chance.
    Man darf ja auch bei der schönen Prozentrechnung nicht vergessen, dass 3% Erhöhung in Deutschland absolut gesehen viel mehr sind als 10% in beispielsweise China.
    Ja und warum kann das jetzt nicht funktionieren mit der nichtwachsenden Wirtschaft? Weil das globale Absprachen erforderte und wir es nicht mal in Deutschland schaffen über Interessengruppen hinweg das Beste für die Menschen und das Land in die Wege zu leiten!
    meint
    Matthias

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  7. #7
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    @ planmatsch: es gibt auch demographische Arbeitslosigkeit, beispielsweise bei Geburtenstarken Jahrgängen. Ist zwar nicht der wesentliche Teil (der ist strukturell), aber es gibt sie.
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  8. #8
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    Du hast Recht, es gibt auch Unternehmen, die mehr Leute einstellen wenn Sie wirtschaftlich erfolgreich sind, aber das sind Details.
    Ich betrachte immer die große Firma Deutschland insgesamt, Du kennst doch als VWLer bestimmt die Metapher von der Betrachtung der Sache vom Rande des Kornfeldes....

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  9. #9
    TP-Senior Philippp ist auf einem guten Weg Avatar von Philippp
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    Ja, die Kinder. Also, ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich ein Kind in diese Welt setzen würde. Warum nicht? Es gibt einfach keine Sicherheit.
    - Wir wandern immer mehr weg vom Sozialstaat.
    - Arbeit ist kein Recht, sondern ein Privileg.
    - Ich bekomm wahrscheinlich keine Rente mehr, ... wie mag das bei meinen Kindern erst aussehen?
    Der einzige Weg wie ein Kind im Moment seinen Weg in mein Leben fände, wäre ein Unfall. Und das ist gegenwärtig ausgeschlossen .

    Nachtrag zum Thema Arbeitslosigkeit: Ich kenne 2 Menschen, die beide ihre Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen haben. Beide werden nicht übernommen. Einer davon war bei der EWE. Und das ist keine kleine Firma.

    Gruß, Philippp

  10. #10
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    ...der Sozialstaat ist eine Schimäre, die den einzelnen Menschen die Eigenverantwortung abnimmt. Jeder will entscheiden aber keiner will für sein Handeln verantwortlich sein.
    Als der Sozialstaat erschaffen wurde, war das Rentenalter bei 65 Jahren, dieses Alter haben derzeit meines Wissens weit weniger als zehn Prozent erreicht.
    Heute sieht das etwas anders aus, man überschlage das nur mal, da wird einem Angst und bange.
    Die Rente ist sicher! Dieser Satz stimmte vielleicht drei Jahre lang seit dem Krieg, ansonsten haben unsere Vorfahren von unserer finanziellen Zukunft gelebt, danke noch mal. Wie, das haben sie ja gar nicht gewusst, hat ja keiner was gesagt, so wie damals, da wusste auch keiner was. Und nun ist das Gejammer groß.(Ich Lusche habe seit zehn Jahren eine private Vorsorge, und ich bin weit weg von einem Hellseher, jeder musste es wissen!)
    Mir wird übel, wir sind eine verfettete, jammervolle und jammernde, dickhosige, unselbständige Gesellschaft, die jetzt nach Sicherheit und Sozialstaat schreit.
    Das Dilemma ist, dass der Einzelne gar nicht so viel machen kann, um seine Situation zu verändern. Hab´ mal eine gute Idee und mach Dich selbständig, ein Wahnsinn, alles überreguliert, Innovation wird im Keim erstickt.
    Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Sozialstaates, er muss uns eine gewisse Grundsicherheit geben, aber die Macht mit der er in unser Leben eingreift, eine Staatsquote von fünfzig Prozent, eine sich selbstverwaltende Verwaltung sind nicht hinnehmbar und auf Dauer unser Ruin.
    Leider können wir es uns nicht mehr leisten so weiterzumachen, auch wenn die meisten unberechtigterweise denken wir, die Bürger der BRD, sind state of the art, das war vielleicht einmal.
    Hans-Werner Sinn hat es auf den Punkt gebracht: Wir müssen besser werden, oder billiger!

    Für alle, die sich für die Gestzmäßigkeiten interessieren, denen das alles zugrunde liegt sei dieser unglaublich amüsante Artikel empfohlen:
    Lesen!
    *sichinrageredet*
    Matthias

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  11. #11
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    Zitat Zitat von planmatsch
    Du kennst doch als VWLer
    Bitte keine Beleidigungen...
    Nein, schon klar. Das ist die reine Theorie, was ich gesagt habe. Nicht meine eigene Meinung. So müsste es sein.
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  12. #12
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    Zitat Zitat von planmatsch
    Der Einwand mit den Arbeitslosen ist im Zusammenhang mit unserem Nachwuchs etwas absurd, denn es werden ja nicht alle Neugeborenen automatisch arbeitslos. Soll heißen, dass die Arbeitslosigkeit kein demographisches Problem, sondern ein strukturelles ist. Wenn Du drei Stunden arbeiten musst, um einen Handwerker eine Stunde lang zu bezahlen, dann darf man sich nicht wundern, dass es so ist wie es ist. Wer daran Schuld ist, das wollen wir hier nicht klären, aber es sind nicht die Neugeborenen.
    Ich sag ja auch nicht, dass die Neugeborenen Schuld sind, aber es ist doch trotzdem daneben, nach mehr Nachwuchs zu schreien, wenn dieser keinen Job finden wird. Oder wird es so wenige junge Menschen geben, dass es in 20 Jahren zu viele freie Arbeitsstellen geben wird ?

    Ich bin ja eh dafür, dass wir völlig autark leben sollten.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Nele
    Oder wird es so wenige junge Menschen geben, dass es in 20 Jahren zu viele freie Arbeitsstellen geben wird ?
    So siehts im Moment aus. Man muss ja auch hinsehen, in welcher Altersgruppe die Arbeitslosigkeit das größte Problem darstellt. Es sind nicht die jetzt 20- oder 30-jährigen. Von denen könnten wir jetzt schon noch ein paar gut ausgebildete mehr gebrauchen. Und die aktuellen Geburtenraten weisen drauf hin, dass die Jahrgänge der jetzt Geborenen nur noch gut halb so groß sind.
    Und dann fehlen die jungen, kreativen, innovativen, ... die die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der gesamten Volkswirtschaft sicherstellen müssen.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Nele
    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das ständige Gerede der Politiker, dass wir mehr Kinder bräuchten. Warum, wenn wir doch so viele Arbeitslose haben ? Ok, wir werden bald auch noch mehr Rentner haben, die alle versorgt werden müssen, nur werden noch mehr Arbeitslose das doch kaum leisten können.
    Ich denke, das meiste, was zu diesem Thema Arbeitsplätze und Nachwuchs abgelassen wird, ist Kaffeesatzleserei. Keiner kann doch seriös voraussagen, was in 20 Jahren für Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt geben wird. Wird die Automatisierung noch weiter voranschreiten (Tendenz wohl: ja), werden im Gegensatz dazu eventuell gegenläufige Tendenzen durch neue (gesellschafts-)politische bzw. technische Entwicklungen geben? Ich erinnere immer wieder gerne an Wirtschaftstheoretiker vergangener Zeiten und Ihre berühmten Fehldeutungen. Um einen herauszupicken: die Malthussche Bevölkerungsfalle, aufgestellt von einem damals sehr bekannten Ökonomen, der Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts seriös nachgewiesen hat, dass die damalige Population geradewegs auf eine Katastrophe zusteuere, da die entstehende Überbevölkerung nicht mehr ernährt werden könne und keine Arbeit finde. Die Wirklichkeit sah dann so aus, dass die Industrialisierung entstand und geradezu händeringend nach diesen billigen Arbeitskräften suchte. Und so ließen sich zu dieser Art moderner Kaffeesatzleserei sicher noch haufenweise Beispiele finden ...
    Zitat Zitat von Nele
    Außerdem verstehe ich nicht, warum die Politiker ständig meinen, dass das Wirtschaftswachstum sich erhöhen müsse. In einem begrenzten Raum kann etwas nicht unendlich bzw. immer weiter wachsen. Die Erde und somit auch die Wirtschaft ist doch aber begrenzt. Wieso versucht man dann nicht eher einen bestimmten Level zu halten ?
    Das hat mich auch immer verwirrt, weil ich mir dachte, dass Wirtschaftswachstum, aufeinander aufbauend, doch irgendwann mal an seine natürliche Grenzen kommen müsse. Mir hat aber vor einiger Zeit ein schlauer Freund erklärt, dass dem nicht so sei. Sondern das Wirtschaftswachstum sich nach einem Index berechnet, einem Warenkorb, in dem viele Faktoren zusammengezählt werden, die insgesamt das Bruttoinlandsprodukt ergeben, den das statistische Bundesamt alle Jahre neu berechnet und der auf 100 % gesetzt wird. Und von diesen 100 % errechnet man dann jedes Jahr das Wirtschaftswachstum.
    Gruß Alexander
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  15. #15
    TP-Senior Eifelbär macht alles soweit korrekt
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    Zitat Zitat von Kafkaesk
    Sondern das Wirtschaftswachstum sich nach einem Index berechnet, einem Warenkorb, in dem viele Faktoren zusammengezählt werden, die insgesamt das Bruttoinlandsprodukt ergeben, den das statistische Bundesamt alle Jahre neu berechnet und der auf 100 % gesetzt wird. Und von diesen 100 % errechnet man dann jedes Jahr das Wirtschaftswachstum.
    Also, für Jemanden mit nur geringem Wissen dieser theoretischen wirtschaftlichen Zusammenhänge, der sich aber auf den normalen Menschenverstand verlässt, klingt das trotzdem nicht besonders einleuchtend.
    Es wird doch überall nur von Wachstum und Steigerung geredet: Es muss mehr produziert, mehr verkauft, mehr konsumiert, mehr gearbeitet, mehr gelernt usw. usw. werden. Das ist genauso wie mit den Aktienkursen. Die sollen auch immer nur steigen, damit alle letztendlich Gewinner sind.
    Das kann nicht funktionieren! Es muss auf der anderen Seite immer auch Verlierer geben. Und wo man die findet ist auch klar: In den sog. Dritte-Welt-Ländern wo die Menschen zu tausenden krepieren, während hier Panik ausbricht, wenn der DAX ein paar Prozent fällt...
    Seid zuversichtlich! - Zumindest bis sie anfangen, Tiere paarweise nach Cape Canaveral zu bringen...

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