Viele gute Dinge werden leider verkommerzialisiert. Google hat's vorgemacht![]()
Auf golem.de wird berichtet, dass die Mozilla Foundation für alle Mozilla-Browser einen bezahlpflichtigen Support plant. Dazu gründete man flugs eine Mozilla Corporation, die auch alle 30 Mitarbeiter der Mozilla Foundation übernahm. Im Gegensatz zur Foundation ist die Mozilla Corporation gewinnorientiert. Natürlich wolle man damit nur Verbreitung des Browsers fördern und plane natürlich keine Gewinnmaximierung. Doch wie es so ist mit den gutgläubigen Versicherungen, hinter dem Schleier kommt doch zumeist recht schnell die Wirklichkeit zum Vorschein. So wird der Chief Executive Officer, Mitchell Baker, mit folgenden Worten zitiert:
Für mich ein Widerspruch in sich, der nicht Gutes für die Zukunft vermuten läßt.Kernziel sei die Förderung eines freien Internets, dennoch könne man den Fakt nicht ignorieren, dass Firefox zu einem wertvollen Vermögensgegenstand gereift sei.![]()
Quelle: http://www.golem.de/0508/39632.html
Viele gute Dinge werden leider verkommerzialisiert. Google hat's vorgemacht![]()
Ich will nicht Klugsch****en, meine aber, dass es irgendwann abzusehen war.
Im Internetz wurde noch aus quasi jeder kostenlosen Leistung irgendwann eine Geldmaschinerie...
Man denke da an Webspace, Gratisms und anderes Zeugs.![]()
Das kann ja auch gute Seiten haben.
- Google ist immernoch die beste Suchmaschine, trotz Kommerz
- Typo3 ist immernoch das größte Open Source CMS, trotz Kommerz
Die Entwickler müssen auch von etwas leben. Sobald so ein Projekt eine gewisse Größe erreicht hat, braucht es Leute, die Zeit investieren können, ohne sich Sorgen über Ihre Ernährung machen zu müssen (auch sehr schön am Beispiel von Typo 3 zu sehen).
Ausserdem erreicht man dadurch sicher auch größere Firmen, die ohne Support keine Software installieren. Die bezahlen für den Support und der browser kann weiter entwickelt werden.
class GetProfileCustomerEntityReceiverInformationReceiverAndProgrammingInforma...{
public function __construct(){ if(!$this) die(' '); } }
http://www.thedailywtf.com/
Was sind das für Aussagen? Woher weiss man welche Suchmaschine die beste ist? Typo 3 das grösste OS-CMS? Hast Du mal den Ami-Markt gecheckt?Zitat von fettmme
Ich seh da überhaupt kein Problem. Es gibt doch zahlreiche äußerst bedeutende Open Source-Projekte, hinter denen ein kommerzielles Unternehmen steht, ohne dass das für Anwender oder Entwickler irgend welche Nachteile bedeutet: PHP, MySQL, OpenOffice und Eclipse sind die ersten, die mir einfallen. Open Source bleibt Open Source, und die kommerzielle Nutzung ist doch sowieso grundsätzlich erlaubt.
Und fettmme kann ich nur zustimmen: Eine kommerzielle Rückendeckung kann das Image eines Open Source-Produkts gerade in der Industrie durchaus verbessern und die Bereitwilligkeit der Manager zum Einsatz erhöhen.
Geändert von seb (03.08.2005 um 11:15 Uhr)
Generell ist es jedem Unternehmen überlassen und kann sogar für so manches OpenSource-Projekt die Rettung bedeuten, wenn man rund um das Produkt professionelle Dienste anbietet. Nur sehe ich hier einfach die Gefahr, dass das eventuell nur ein Testballon ist um letztendlich noch ganz andere Bezahlmodelle zu initialisieren. Denn irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit Support für einen Browser wahnsinnig viel Geld verdienen kann. Eine URL in die Adresse eintippen, sowie den Vor- und Zurück-Button eines Browsers betätigen kann doch auch der dusseligste Mitarbeiter einer größeren Firma. Wo sollen da potentielle Kunden sein?
Abgesehen davon, gibt es auch sehr zweifelhafte Modelle in der Richtung: XT-Commerce z. B. zwingt beispielsweise die User 100 € im Jahr für Support zu zahlen, andernfalls kommt man an das Produkt, das ja auch OpenSource ist, gar nicht mehr ran. Das ist de facto ein Kaufpreis, auch wenn sie das natürlich aus rechtlichen Gründen als Support verkaufen.
Ich lasse es erstmal geschmeidig auf mich zukommen. Vielleicht hilft dieser Schritt, die Produkte noch effizienter/professioneller zu entwickeln.
Auf einen Herstellersupport bin ich in den meisten eh nicht angewiesen, da es viele Anlaufstellen im Internet gibt, wo man die gleichen Infos genau so kompetent bekommt (so als Beispiel, wer von den TPlern fragt denn noch bei Adobe nach).
Problematisch wird es wohl, wenn die Entwicklung dazu führt, daß die entsprechenden Produkte kostenpflichtig werden (was ja leider auch oft genug passiert ist in der Geschichte von ehemals Freewareprogrammen).
Aber dann kann man auch erstmal bei den Kostenlosen Varianten bleiben, die man noch so hat..
Natürlich kann man sich über solche Attribute streiten.Zitat von oliveramberg
Ohne Zweifel ist Google die meistgenutzte Suchmaschine. Sowohl für den Endanwender als auch für unsere Branche. Für keine Suchmaschine wird so heftig optimiert wie für Google.
Ich kenne den amerikanischen Markt nicht. Zumindest in Deutschland kenne ich kein OS CMS das in größeren Projekten so oft verwendet wird als Typo3.
PHP, mySQL, Eclipse usw sind auch tolle Beispiele.
class GetProfileCustomerEntityReceiverInformationReceiverAndProgrammingInforma...{
public function __construct(){ if(!$this) die(' '); } }
http://www.thedailywtf.com/
Ich denke man kann ausschließen, dass irgendwelche Software, die auf der Basis des Mozilla-Codes existiert oder noch entwickelt wird, jemals kostenpflichtig wird. Die Open Source-Lizenzen verbieten das.
Zu XT-Commerce: Es ist aber doch richtig, dass das nach wie vor unter GPL steht, oder? Das heißt doch, dass Du es beliebig weitergeben und auch problemlos zum Download anbieten kannst. Macht das niemand, und wenn ja, warum nicht?
@seb:
Doch, andere Websites bieten XtCommerce völlig frei zum Download an, und das auch mit Recht. Dagegen können die Betreibern der offiziellen XtCommerce Website, die Geld für den "Support" verlangen, nichts tun.
“My software never has bugs. It just develops random features ...”
» DevShack - die Website des freien Webentwicklers Boris
Meinst du? So wie ich mich errinerre haben die XT-Leute sich den Namen rechtlich schützen lassen und wollen über diesen Weg die GPL umgehen: Bietest du den Download von X*-Commerce bei dir an verletzt du ggf. Namensrechte. Irgendwo hat jemand sogar Zitate aus einem Chat mit einem der Entwickler geposted, indem er genau das zu ihm "gesagt" hat. Bereinigt man das gesamte Paket von dem Namen und verteilt es offiziell weiter hat man kein Problem mehr. Oder anders: Die können dir dann nicht mehr ans Bein pi**en und Ihr Spiel geht nicht aufZitat von Boris
Gruss
Jan
Nun, diese Website bietet XtCommerce an, und hat auch noch keinerlei Ärger bekommen: http://www.ecombase.biz/forum/portal.php ...![]()
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» DevShack - die Website des freien Webentwicklers Boris
mmhhh...Zitat von Boris
http://www.abakus-internet-marketing.../start-15.html
und
http://board.gulli.com/thread/331979 ...aber vielleicht haben Sie das ja auch aufgegeben... k.A.
Gruss
Jan
Wir kommen zwar jetzt völlig vom Pfad ab, aber das noch zu XTC: Ich denke, das sagt eigentlich schon alles über die Macher aus, dass sie inzwischen versuchen über das Markenrecht die ursprünglich doch mehr als zweifelhafte Auslegung der GPL (Nichtzugänglichmachung freier Software) zu revidieren.
Und der eigentliche Grund, Bezahlung für Support, ist nun wirklich keinen Cent wert. Selten so unfreundliche und genervte Antworten wie im dortigen Forum gelesen, die zudem den meisten Fragestellern nicht groß weiterhelfen. Gerade die Entwickler tun sich da unrühmlich hervor. Da ist man in allgemeinen Hilfsforen sicherlich besser aufgehoben.
Mein Fazit:
1. Die sehen von mir sicher keinen Cent mehr.
2. Kostenpflichtige Dienstleistungen von OpenSource-Produkten von mir aus gerne, aber nicht so!
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