Ich habe selber mal mit Adobe Hotline wegen einer PS6 OEM telefoniert.
Nach Nennung der SN wurde auch mir gesagt, dass es sich um eine Raubkopie handelt.
Ich bestannd dann darauf, die Verson zu Adobe zu schicken, da ich sie über einen Großhändler gekauft hatte (war aber die gleiche Version, die es auch bei ebay gibt).
Die, ansonsten sehr nette, Supporterin, lehnte das ab, und drehte sich statt dessen ein paarmal verbal im Kreis. Am Ende gab sie zu, dass ihnen schon bewusst wäre, dass es sich bei der genannten SN um eine amerikanische OEM handeln würde.
Klar, dass es darauf keinen deutschen Support gibt (auch wenn das Produkt deutschsprachig ist).
Adobe macht es dem Kunden aber am Ende unmöglich, Kopien von Originalen zu unterscheiden, wenn erst einmal alles, was nicht über Adobe Deutschland gekauft wurde, als Raubkopie bezeichnet wird.
Der in der ct geschildete Fall erscheint mir genauso. Adobe möchte heue nichts mehr von den alten OEMs wissen, und brandmarkt sie als Kopien. Adobe weiss jedoch, dass sie mit dieser Behauptung auf dünnem Eis stehen. Daher werden die OEMs "geduldet".
Wenn ein "Handelsparner", also nicht Adobe selbst, sich dann bei Testkäufen festlegt nur Kopien erhalten zu haben, ist das meiner Meinung nach bedeutunglos.
Ich vermute einfach mal, dass tatsächlich mehr OEMs im Umlauf sind, als produziert werden sollten. Ob dadurch der Anwender mit einer illegalen Kopie arbeitet, oder einfach nur der Hersteller geben seine Vereinbarug mit Adobe verstoßen hat, dürfte kaum zu klären sein. Aus dieser Sicht, wäre Adobes Verhalten, die Nutzung nicht anzuerkennen aber auch nicht zu verhindern, sogar zu erklären.
Gruß
Uwe


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