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Thema: Gegen digitale Spaltung

  1. #1

  2. #2
    TP-Specialist rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE rewboss ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von rewboss
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    Die englische Übersetzung möchte ich mal korrekturlesen...

    Nun ja; die Breitbandinitiative meint, nur ein Breitbandanschluss tut's. Und wer ist diese Breitbandinitiative? Provider und Telekommunikationsunternehmen; und Web-Designer, die "cool" mit "viele Megabytes" verwechseln.

    Wie würde so ein Gesetz überhaupt funktionieren? Woher kommt das ganze Geld für die nötige Investition?

  3. #3
    TP-Specialist designfanatiker hilft, wo's geht designfanatiker hilft, wo's geht designfanatiker hilft, wo's geht Avatar von designfanatiker
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    In der Schweiz scheint es einen Rechtsanspruch auf einen zeitgemäßen Zugang zum Internet zu geben.

  4. #4
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    Zitat Zitat von designfanatiker Beitrag anzeigen
    In der Schweiz scheint es einen Rechtsanspruch auf einen zeitgemäßen Zugang zum Internet zu geben.
    Ab 2008. Und dafür fallen andere Sachen aus der Grundversorgung aus, etwa Anrufumleitung und Verzeichnisauskunft. Und: Durch diesen Rechtsanspruch wird die "Grundversorgung" mehr oder weniger zum Monopol (Lesestoff).

  5. #5
    TP-Specialist designfanatiker hilft, wo's geht designfanatiker hilft, wo's geht designfanatiker hilft, wo's geht Avatar von designfanatiker
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    Zitat Zitat von rewboss Beitrag anzeigen
    Und: Durch diesen Rechtsanspruch wird die "Grundversorgung" mehr oder weniger zum Monopol.
    Na und? Wer mir einen schnellen Internetzugang zur Verfügung stellt ist mir herzlich egal. In ländlichen Gebieten herrscht ohnehin bereits oder vielmehr immer noch ein Monopol der Telekom, da alle alternativen Anbieter deutlich teurer als die Telekom sind. So kostet eine Standleitung mit 2 Megabit pro Sekunde beispielsweise bei der Telekom um die 800 Euro, bei allen anderen Anbietern aber mindestens 1400 Euro.

  6. #6
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    Woher kommt das ganze Geld für die nötige Investition?
    Bin ebenfalls vom Non-DSL-Wahn betroffen. Jedoch würde _mir_ persönlich eine bezahlbare ISDN-Flatraterate durchaus reichen. Telekom bietet eine ISDN-Flat für 79,99€ an - viel zu viel.

    Zumindest bei uns ist es so, dass alle Ortschaften (~2km Distanz) DSL haben - so groß könnten die Kosten auch nicht sein. Klar, die Glasfasergeplagten - dort wird's was kosten, aber ich denke, dass man mit ein wenig Geld relativ viel zusätzliche Verfügbarkeit schaffen könnte.

    Gruß Stefan

  7. #7
    TP-Specialist designfanatiker hilft, wo's geht designfanatiker hilft, wo's geht designfanatiker hilft, wo's geht Avatar von designfanatiker
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    Zitat Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Telekom bietet eine ISDN-Flat für 79,99€ an - viel zu viel.
    Eine zu einem günstigeren Preis angebotene ISDN-Flatrate würde in vielen Gebieten das Telefonnetz lahmlegen. Die Telekom könnte dann ihren Grundversorgungsauftrag nicht mehr erfüllen.

    Zitat Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Zumindest bei uns ist es so, dass alle Ortschaften (~2km Distanz) DSL haben - so groß könnten die Kosten auch nicht sein.
    Ein Outdoor-DSLAM kostet inklusive Glasfaseranbindung je nach Entfernung zur nächsten Vermittlungstelle zwischen 70 000 und 400 000 Euro. Außerdem hat er bei Volllast einen Stromverbrauch von stolzen 2000 Watt.

  8. #8
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    Zitat Zitat von designfanatiker Beitrag anzeigen
    Na und? Wer mir einen schnellen Internetzugang zur Verfügung stellt ist mir herzlich egal. In ländlichen Gebieten herrscht ohnehin bereits oder vielmehr immer noch ein Monopol der Telekom, da alle alternativen Anbieter deutlich teurer als die Telekom sind. So kostet eine Standleitung mit 2 Megabit pro Sekunde beispielsweise bei der Telekom um die 800 Euro, bei allen anderen Anbietern aber mindestens 1400 Euro.
    Das Beispiel Schweiz ist denkbar schlecht, weil sich durch das Gesetz überhaupt nichts ändert, außer dass andere Anbieter jetzt ausgeschlossen sind und es daher keine Konkurrenz mehr gibt. Dass die Telekom ein schlechter Anbieter ist, ist mir sehr bekannt (das kommt daher, weil sich die Telekom immer noch als staatliches Monopol fühlt), aber vergiss nicht, dass es sich bei dieser Petition um die Versorgung für die ganze EU handelt, nicht nur Deutschland. Wer muss dafür zahlen, dass ein Dorf mitten in Polen seinen DSL-Zugang kriegt? EU-Steuerzahler? Die Dorfbewohner selbst? Nur die Bewohner, die Internet-Zugang haben? Was wäre gerecht und warum?

    Was mich aber auch stört, ist die Aussage: "Wer langsam im Netz unterwegs ist, kann sich nicht weiterbilden." Das ist sowas von Blödsinn: Ja, es ist langsamer, aber vieles in dieser Welt ist ungerecht. Ich wohne auf dem Lande und bin jede Woche viele Stunden unterwegs im Vergleich zu Kollegen, die in der Stadt wohnen: habe ich jetzt auch einen Rechtsanspruch auf eine billige Zweitwohnung oder ein schnelles Auto? Dass du keinen DSL-Zugang hast hindert dich wohl nicht dran, an diesem Forum teilzunehmen.

    Und wie wollen wir eigentlich dafür sorgen, dass so eine Pflicht erfüllt wird?

  9. #9
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    "Wer langsam im Netz unterwegs ist, kann sich nicht weiterbilden."
    Stimmt schon. Vor ein paar Jahren wollte ich mich auch in Sachen HTML und Co weiterbilden und surfte eben öfters länger im Web. Damals nutzte ich noch keine unseriösen Internetbycall Anbieter und kam auf eine monatliche Rechnung von ungefähr 50 Euro jeden Monat- mit 14. Die ich irgendwie immer zusammenbringen musste.

    Auch ist es zur Zeit ziemlich schlimm. Früher war ein nVidia Treiber rund 10 MB groß - per Modem dauerte es eben 1 Stunde. Okay. Aber mittlerweile ist so ein Treiber rund 80 MB groß und man hat ohne Dritte praktisch keine Chance, so eine Softwarte zu nutzen. Von 200 MB Trialversionen oder Videoportale wie YouTube ganz zu schweigen. "He hasch du des Video bei Youtube ..." - "Nein, ich hab doch kein DSL". "Warum bleibst du nicht einfach online?" - "Ich bezahl doch für jede Minute ..."

    Insgesamt find' ich es sehr nervig und da ich recht viel im Netz unterwegs bin, stört das sehr gewaltig.

    Ein Outdoor-DSLAM kostet inklusive Glasfaseranbindung je nach Entfernung zur nächsten Vermittlungstelle zwischen 70 000 und 400 000 Euro. Außerdem hat er bei Volllast einen Stromverbrauch von stolzen 2000 Watt.
    Ist es so schwer, ein 1 Megabit Netzwerk über 2 Kilometer bereitzustellen? Gibt doch sogar LAN-Kabel für den privaten Gebrauch für 100Mbit über 400 Meter - da wird die Telekom doch wesentlich komfortablere Lösungen haben.

  10. #10
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    Zitat Zitat von rewboss Beitrag anzeigen
    Dass du keinen DSL-Zugang hast hindert dich wohl nicht dran, an diesem Forum teilzunehmen.
    Wir nutzen gemeinsam (zwei Firmen und einige Einwohner) eine Standleitung der Telekom mit 2 Megabit pro Sekunde. Nennt sich CompanyConnect und kostet monatlich rund 800 Euro.

    Zitat Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Ist es so schwer, ein 1 Megabit Netzwerk über 2 Kilometer bereitzustellen? Gibt doch sogar LAN-Kabel für den privaten Gebrauch für 100Mbit über 400 Meter - da wird die Telekom doch wesentlich komfortablere Lösungen haben.
    Sicher. Allerdings steht an den Grenzen des mit DSL versorgten Gebiets nur eine äußerst geringe Bandbreite zur Verfügung, die wohl kaum nochmals auf mehrere Teilnehmer aufgeteilt werden könnte. Die einzige praktikable Lösung ist eine Glasfaser- oder Funkverbindung zur nächsten Vermittlungsstelle.

  11. #11
    TP-Greis steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts steff11 ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Avatar von steff11
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  12. #12
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    [...] Allerdings ist keine Mehrplatznutzung oder Kanalbündelung möglich. Zur Einwahl wird eine spezielle Software benötigt, die nur unter Windows 98, 98SE, ME, 2000 und XP lauffähig ist.
    Super.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Stimmt schon. Vor ein paar Jahren wollte ich mich auch in Sachen HTML und Co weiterbilden und surfte eben öfters länger im Web. Damals nutzte ich noch keine unseriösen Internetbycall Anbieter und kam auf eine monatliche Rechnung von ungefähr 50 Euro jeden Monat- mit 14. Die ich irgendwie immer zusammenbringen musste.
    Als ich in exakt derselben Lage war (außer, dass ich etwas älter war), habe ich Bücher genommen. Ich finde sie eh viel komfortabler; vor allen Dingen sind sie meist ausführlicher, als die meisten Websites, die ich kenne. Ich habe sie immer noch dabei und habe grad vor 5 Minuten eins ausgegraben, um eine Frage hier im Forum zu beantworten -- auch mit DSL geht es mit Büchern manchmal schneller. Gut, die sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand, aber für bestimmte Zwecke immer noch gut als Nachschlagwerk.

    Und wer setzt sich eigentlich dafür, dass Bücherläden zur Grundversorgung gehören? Als ich in Berlin wohnte, konnte ich jedes nur erdenkliche Buch einfach im Laden kaufen; jetzt muss ich bestellen und eine Woche warten. Chancengleichheit? Von wegen. Das war auch vor dem Zeitalter des Internets so, aber eine Petition gab es trotzdem nicht. Man hat eben damit gelebt; heute sind wir einfach zu bequem geworden.

    Und eine wichtige Frage bleibt immer noch beantwortet: Wer soll das ganze finanzieren?

    Und noch dazu: Mit 256kbps ist es immer noch nicht getan. In wenigen Jahren wird man dann wohl für noch schnellere Verbindungen kämpfen, weil die Städte immer besser versorgt werden. Das ganze muss dann immer wieder ausgebaut werden, es muss immer wieder darüber diskutiert, Bürokraten müssen immer mehr Papierhäufen produzieren, das ganze muss überwacht und verwaltet werden -- all das kostet Geld. Seid ihr bereit, dafür zu zahlen, dass Klein-Sankt-Hubert-mitten-im-Gebirge endlich mal DSL-Anschluss kriegt, oder müssen ihn die Dorfbewohner selbst bezahlen, auch wenn sie ihn gar nicht benutzen?

  14. #14
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    Zitat Zitat von steff11 Beitrag anzeigen
    Kenn ich und ist im Moment ziemlich heiß diskutiert. Gibt's noch nicht lang und der Haken an der Sache ist, dass die Verbindung ab ein paar Sekunden Inaktivität getrennt wird, was chatten und Co ziemlich schwer macht.

    Klar, man kann dauerhaft etwas herunterladen und dadurch diese Sperre überwinden. Und genau das werden viele machen - und ich wette mit dir, die Flat wird es kein halbes Jahr geben. Dafür gab es schon zu viele Anbieter, die schon die gleiche Strategie fahren wollten - aber alle gescheitert sind

    habe ich Bücher genommen.
    Darauf bin ich mittlerweile auch umgestiegen, aber damals wusste ich z.b. auch nicht, dass es z.b. XAMPP gibt - so war ich andauernd online, nur das Skript hochladen zu können um die Änderung zu sehen.

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