Moin,
Erfahrungen:
Kunde A ist in Sachen Intranet von TYPO3 auf Sharepoint gewechselt, weil Datei-/Office-/Dokument-/Exchange-Management u. ä. im Vordergrund bei Intranet standen. Dem habe ich auch nur dazu geraten. Dafür ist Sharepoint einfach besser ODER: das kann TYPO3 nicht annähernd so gut, aber das ist ja auch nicht die "Oberkompetenz" von TYPO3.
Kunde B (sind drei Kunden und zwar Kommunen/Städte) setzen TYPO3 als Intranet ein, weil deren Webseiten TYPO3 nutzen und sie das eben kennen/können. Das ist bei Kommunen ja das Killerargument schlechthin: Sie haben einen Mitarbeiter/eine Agentur/Experte für das Web und können diese Ressource also auch für Intranet nutzen. In Zeit knapper Kassen ist die Klappe, die mehrere Fliegen schlägt, eben mehr wert, also die exklusiven Anforderungen von manchen Kommunen.
Kunde B hat - was Dokumentmanagement angeht - auf OpenSource umgestellt und nutzt Schnittstellen zu TYPO3. Das ist in meinen Augen auch die geniale Lösung für Menschen, die ihre Anforderungen auf die Möglichkeiten des Systems hin justieren und nicht das System auf ihre Anforderungen hin maßschneidern wollen (denn das kostet in der Regel ne Menge Öre).
Mein Fazit bei allen, mitunter sehr lehrreichen TYPO3- oder Sonstwie-Intranetprojekten: Bis auf die Einschränkungen im Beispiel von Kunde A geht mit TYPO3 so gut wie alles, wenn man jemanden hat der sich auskennt oder eine kompetente Agentur beauftragt. Spielt Budget aber keine Rolle: Ganz klar Sharepoint. Wer es besonders effektiv und gut machen möchte, nutzt einfach beides. Schnittstellen gibt es und man kann beide Stärken nutzen.
//Stefan


LinkBack URL
About LinkBacks

Zitieren