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Zitat von susiii
typo3 würde ich dann auf jeden fall für ein großes projetk einsetzen.
nun möchte ich mich ungern in zwei verschiedene systeme einarbeiten.
susi
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Ich denke, hier hast Du Dir die Antwort doch fast schon selber gegeben. Im Endeffekt läufts doch meistens ähnlich ab: wenn der Kunde sich schon dazu entschließt ein CMS haben zu wollen, wächst doch sehr oft der Appetit beim Essen. Will sagen: sehr oft möchte man nach einer gewißen Zeit Modifikationen oder Erweiterungen, so dass manches Projekt, das am Anfang relativ klein daherkommt sehr schnell doch den Einsatz von wirklich ordentlichen CM-Systemen erforderlich macht. Und nichts ist dann ärgerlicher, wenn man zusätzliche Optionen mühselig selber programmieren muß und sich dazu erst mal tagelang durch den Core eines Systems kämpft. und genau das ist ein großer Nachteil derzeit noch von phpwcms: für Erweiterungen gibt es keine Schnittstellen. Damit muß alles "hardcoded" integriert werden. Was bedeutet, dass man kaum Möglichkeiten hat auf neuere Versionen upzudaten ohne Gefahr zu laufen in Konflikte mit den fest "verlöteten" Erweiterungen zu kommen.
Ich weiß, es heißt immer Typo3 sei eine Art Enterprise-CMS (klingt immer so schön gewaltig ...

). Aber im Endeffekt kann man gewiße Grundfunktionalitäten relativ schnell umsetzen, wenn man eine gewiße Routine mit dem System entwickelt hat. Man erfindet ja nicht bei jedem neuen Projekt das Rad neu. Viele Typoscript-Schnipsel kopier ich inzwischen von einem Projekt in das andere und kann dadurch die Entwicklungszeit doch erheblich verkürzen. Natürlich: die Einarbeitung in Typo3 dauert wesentlich länger als in phpwcms. Aber es ist ein Trugschluß zu glauben, dass eine richtig Umsetzung in phpwcms wie von selbst geht. Auch hier muß man einiges beachten und sich auch erst mal einarbeiten (wenn man nicht auf dem Niveau der meisten dortigen vorgestellten Sites mit dem Standard-Template hängenbleiben will

). Zudem finde ich - und das habe ich schon öfters geschrieben - phpwcms inzwischen soweit mit Features und Bearbeitungschritten angefüllt, dass es ohne ein vernünftiges Rechtemanagement, das immer noch fehlt, kaum für unbedarfte Redakteure bedienbar ist.